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Banknoten & Papiergeld im 8. Bezirk, 1080 Wien

Banknoten verkaufen in der Josefstadt – vom Gulden bis zum Schilling

Familienpapiere aus Josefstädter Bürgerhäusern reichen oft vom Gulden der Nationalbank bis zur letzten Schilling-Serie – in einem Bezirk, den der Krieg weitgehend verschonte.

Die Josefstadt kam im Krieg glimpflich davon; Wohnungen mit Kastenfenstern, Flügeltüren und Kachelöfen blieben samt Inhalt erhalten, oft über Generationen in einer Familie. In Sekretären und Schreibtischen der Bürgerhäuser an Piaristengasse und Lenaugasse liegen Gulden-Noten der Nationalbank, Kronen in mehreren Ausgaben, Kriegsanleihen und Schilling, dazu Sparbücher, Lose und Briefe. Juristen- und Professorenhaushalte hinterlassen außerdem Wertpapiere und Verlassenschaftsakten in Mappen, die seit Jahrzehnten niemand geöffnet hat.

Universität, Landesgericht und Kliniken liegen in Gehweite; der Bezirk war Wohnort von Juristen, Beamten und Ärzten, die Papiere geordnet aufbewahrten. Seit 1788 wird im Theater in der Josefstadt gespielt, ab 1924 unter Max Reinhardt; Programme und Eintrittskarten gelangten so in viele Haushalte. In der Alten Backstube in der Langen Gasse wurde ab 1701 Brot gebacken, gut sechzig Jahre vor dem ersten Bancozettel; als sie 1963 schloss, galt der Schilling der Zweiten Republik. Von 1945 bis 1955 verwalteten die Amerikaner den Bezirk.

Lose, Kriegsanleihen und Wertpapiere bitte vollständig lassen, samt Zinsscheinbogen; abgetrennte Kupons mindern den Sammlerwert. Banknoten aus Akten und Briefen nehmen wir so, wie sie liegen – rostige Büroklammern lösen wir selbst, damit nichts reißt. Wer zuerst wissen will, was er hat, schickt uns Aufnahmen beider Seiten. Besichtigung und Abholung sind kostenlos, das Angebot legen wir nach Durchsicht der Papiere.

Was in Josefstadt häufig auftaucht

  • Gulden-Noten und Kriegsanleihen – Bürgerhäuser an Piaristengasse und Lenaugasse.
  • Wertpapiere, Lose und Sparbücher – Juristen- und Beamtenhaushalte nahe Landesgericht und Universität.
  • Banknoten aus Familienarchiven – Wohnungen, die den Krieg unversehrt überstanden.

Mit Bezug zu Josefstadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 8. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 8. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

7

Fragen zu Banknoten & Papiergeld

Wie viele Banknoten lohnen eine Besichtigung?

Schon eine kleine Sammlung mit Noten der Monarchie lohnt den Termin. Senden Sie uns vorab Fotos, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Besichtigung lohnt.

Kaufen Sie auch ausländische Banknoten?

Ja, vor allem ältere Noten, Kolonialnoten und Scheine aus Ländern, die nicht mehr existieren. Aktuelle Urlaubsnoten bewerten wir nach Kurs und nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit.

Kann ich alte Schilling-Banknoten noch umtauschen?

Schilling-Banknoten der Serien, die bei der Währungsumstellung 2002 gültig waren, tauscht die Oesterreichische Nationalbank weiterhin um. Ältere Serien haben teils keinen Umtauschwert mehr, aber Sammlerwert. Wir sagen Ihnen, welche Scheine über dem Umtauschwert liegen.

Sind meine alten Kronen-Scheine etwas wert?

Das hängt von Ausgabe und Erhaltung ab. Viele Kronennoten, vor allem Inflationsnoten, sind häufig und einzeln wenig wert. Seltene Ausgaben, hohe Werte und kassenfrische Scheine sind gesucht.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.