Qing-Porzellan
Porzellan der Qing-Dynastie (1644–1911), von der Famille verte der Kangxi-Zeit bis zur Famille rose unter Yongzheng und Qianlong.
Unter Kangxi, Yongzheng und Qianlong erreichte das kaiserliche Porzellan aus Jingdezhen seine größte technische Vielfalt. Die Famille verte mit dominierendem Grün kennzeichnet die Kangxi-Zeit, ab etwa 1720 kam mit der Famille rose eine Palette mit opakem Rosa aus kolloidalem Gold hinzu. Daneben entstanden blau-weiße Ware, Kupferrot unter der Glasur, Mehrfarbenmalerei auf gelbem oder schwarzem Fond und Stücke, die Bronze, Holz oder Lack imitieren. Im 19. Jahrhundert, unter Daoguang und Guangxu, wurden die Formen und Dekore des 18. Jahrhunderts vielfach wiederholt.
Für die Bewertung zählt, ob Malerei und Brand die Präzision der Hofware erreichen: fein abgestufte Emailfarben, gleichmäßige Glasur, sauber geschnittener Standring. Ware des 19. Jahrhunderts mit Marken früherer Kaiser ist häufig und hat einen eigenen, geringeren Markt. Haarrisse, Bestoßungen am Rand und abgeriebenes Gold mindern den Wert. Paare, Garnituren und Stücke mit alter Sammlungsprovenienz sind besonders gesucht. Fotos vom Boden mit Marke und Standring sind für eine erste Einordnung unverzichtbar.
Woran man es erkennt
- Famille verte der Kangxi-Zeit
- Famille rose unter Yongzheng und Qianlong
- Blau-weiße Ware mit Regierungsmarke
- Gelbe Kaiserware
- Vasenpaare und Garnituren
- Guangxu-Porzellan mit Hofmarke
Qing-Porzellan verkaufen: in allen 23 Bezirken
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