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Antiquitäten Wien

Asiatika im 10. Bezirk, 1100 Wien

Asiatika aus Favoriten: Exportware, Fotografie, Fundstücke

Gemeindewohnungen, die in der Familie bleiben, bewahren japanisches Exportporzellan und Souvenirs. In der Brotfabrik werden historische Fotografien gehandelt, auch aus Japan.

Große Gemeindebauten wie der George-Washington-Hof, Arbeiterzinshäuser im Norden, Siedlungshäuser und Kleingärten bis Oberlaa: In Favoriten bleiben Gemeindewohnungen häufig in der Familie, samt dem Hausrat mehrerer Jahrzehnte. Asiatika sind darin meist Exportware – Noritake-Service, Satsuma-Vasen der Massenproduktion, Teeservice mit Geisha-Lithophanie, Cloisonné-Souvenirs. Dazwischen liegt mitunter ein älteres Stück, das ein Vorfahr etwa als Soldat oder Seemann mitgebracht hat. In den Neubauten des Sonnwendviertels kommt eine jüngere Schicht hinzu: Teegeschirr und Lack von Reisen nach 2000.

In der ehemaligen Ankerbrotfabrik in der Absberggasse arbeiten heute zwei Fotogalerien, OstLicht und die Anzenberger Gallery, und dort finden auch Fotoauktionen statt. Für Asiatika ist das bedeutsam, weil handkolorierte Albuminabzüge aus Yokohama, etwa aus dem Atelier des Österreichers Raimund von Stillfried, als eigenes Sammelgebiet gehandelt werden. Solche Alben kamen um 1880 als Reiseandenken nach Wien und tauchen in Familienbeständen auf.

Fotoalben mit lackierten Holzdeckeln und kolorierten Abzügen bitte nicht auseinandernehmen; die Bindung gehört zum Wert. Bodenmarken von Porzellan fotografieren Sie am besten im Tageslicht. Siedlungshäuser und Kleingartenhütten sichten wir samt Dachboden, Kellerabteile in den Gemeindebauten gemeinsam mit Ihnen. Was keinen Sammlerwert hat, sagen wir offen. Bei Teeservice zählt Vollständigkeit; fehlende Tassen und Deckel mindern den Wert.

Was in Favoriten häufig auftaucht

  • Noritake, Satsuma und Geisha-Service – Exportware in Gemeindewohnungen, die in der Familie weitergegeben wurden
  • Japanische Fotoalben mit Lackdeckeln und kolorierten Albuminabzügen – Reiseandenken um 1880
  • Ältere Einzelstücke unter Souvenirware – Mitbringsel von Vorfahren in Familienbeständen

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 10. Bezirk.

Künstler

3

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

7

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Asiatika

Kaufen Sie auch chinesische Möbel und Paravents?

Ja, Hartholzmöbel, Lackmöbel und Koromandel-Paravents. Für die Einschätzung brauchen wir Fotos der Gesamtansicht, der Rückseiten und der Verbindungen, weil Holzart und Bauweise das Alter verraten.

Wie fotografiere ich Porzellan richtig?

Eine Gesamtansicht vor neutralem Hintergrund, dann den Boden mit Marke und Standring scharf und gerade von oben, schließlich Details der Malerei und jede Beschädigung. Tageslicht ohne Blitz zeigt Glasur und Farben am besten.

Meine Vase hat eine Kaisermarke am Boden – ist sie damit alt?

Nicht unbedingt. Regierungsmarken wurden schon in der Qing-Zeit und massenhaft im 20. Jahrhundert nachgeahmt. Ob ein Stück zur Marke passt, zeigen Scherben, Glasur, Standring und Malerei; dafür brauchen wir scharfe Fotos des Bodens.

Kaufen Sie Netsuke aus Elfenbein?

Nur wenn eine der gesetzlichen Ausnahmen der VO (EU) 2021/2280 zutrifft und die erforderliche Bescheinigung vorliegt. Netsuke aus Buchsbaum, Hirschhorn oder anderen Materialien übernehmen wir ohne diese Einschränkung. Im Zweifel klären wir das Material bei der Besichtigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.