Chinesische Malerei wird traditionell als Rolle montiert: als Hängerolle für die Wand oder als Querrolle, die abschnittsweise betrachtet wird. Gemalt wird mit Tusche und Farben auf Papier oder Seide, ergänzt durch Kalligrafie, Siegel des Künstlers und Siegel späterer Sammler. In Japan heißt die Hängerolle Kakemono; sie hängt in der Bildnische des Hauses und wird nach Jahreszeit gewechselt. In Wiener Beständen finden sich Landschaften, Blumen und Vögel, Figuren und Kalligrafien, häufig aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, mitunter auch moderne Tuschen.
Rollbilder sind schwer einzuschätzen, weil Kopien und Reproduktionen in Holzschnitt oder Lichtdruck verbreitet sind. Entscheidend sind Malqualität, Papier, Siegel, Aufschriften auf der Rolle und alte Kästen mit Beschriftung. Wasserflecken, Wurmlöcher und Knickfalten mindern den Wert, Neumontierungen sind dagegen üblich. Bitte öffnen Sie trockene, spröde Rollen nicht gewaltsam, sondern fotografieren Sie zuerst Kasten, Etikett und Außenseite. Kalligrafien bekannter Gelehrter und Malerei mit früher Sammlerprovenienz sind die gesuchtesten Stücke.
Woran man es erkennt
- Hängerollen mit Landschaften
- Querrollen mit Kalligrafie
- Japanische Kakemono
- Blumen- und Vogelmalerei
- Rollen mit Sammlersiegeln
- Beschriftete Holzkästen
Rollbilder verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Sparten
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular