Asiatika im 5. Bezirk, 1050 Wien
Asiatika aus Margareten: Exportporzellan und Reiseandenken
In Gemeindewohnungen und kleinen Altbauwohnungen stehen Geisha-Service, Cloisonné-Souvenirs und japanisches Exportporzellan. Darunter kann sich ein älteres Stück verbergen.
Zwischen Margaretengürtel und Wienzeile überwiegen kleine Wohnungen in Zinshäusern und Gemeindebauten, deren Mieter oft Jahrzehnte bleiben. Asiatika kommen hier selten aus Sammlungen, häufiger als Geschenk oder Andenken: ein japanisches Teeservice aus hauchdünnem Porzellan mit Geisha-Lithophanie im Tassenboden, eine Cloisonné-Vase, ein Rollbild, ein Fächer. Neben SW-Möbeln und Pressglas stehen solche Stücke in der Kredenz, manche mit der Marke „Made in Japan“, andere älter. Kellerabteile und Dachböden bewahren Kartons, die seit den 1970er-Jahren niemand geöffnet hat.
Eine Ostasien-Tradition hat der Bezirk nicht; die Verbindung läuft über den Handel. Samstags wechseln am Flohmarkt bei der Kettenbrückengasse, knapp an der Bezirksgrenze, Asiatika den Besitzer, vom Souvenir bis zum Sammlerstück. Hier haben viele Margaretner Haushalte gekauft und verkauft. Die Unterscheidung zwischen Exportware der Jahre 1900 bis 1970 und älterem Porzellan stützt sich auf Scherben, Glasur und Marke: „Nippon“ steht auf japanischem Exportporzellan bis etwa 1921, danach „Japan“.
Werfen Sie bei einer Dachbodenräumung keine Kartons mit Porzellan weg, bevor wir sie gesehen haben. Fotos der Bodenmarken genügen für die erste Einschätzung; wir sagen offen, wenn ein Service keinen Sammlerwert hat. In den Gemeindebauten am Gürtel öffnen wir Kellerabteile mit Ihnen. Bezahlt wird beim Abholen, in bar oder auf Ihr Konto.
Was in Margareten häufig auftaucht
- Japanische Teeservice mit Geisha-Lithophanie – Exportware der Zwischen- und Nachkriegszeit in Margaretner Kredenzen
- Cloisonné-Vasen und Fächer – Geschenke und Andenken in Familien mit langer Wohndauer
- Exportporzellan mit Marke „Nippon“ oder „Japan“ – Kartons auf Dachböden und in Kellerabteilen
Objektgruppen
- Ming-Porzellan
- Qing-Porzellan
- Chinesisches Exportporzellan
- Monochromes Porzellan und Seladon
- Cloisonné-Arbeiten
- Jadeschnitzereien
- Snuff Bottles
- Objekte vom Gelehrtentisch
- Chinesische Bronzen
- Bronze-Buddhas
- Tibetische Ritualobjekte
- Thangkas
- Rollbilder
- Lackarbeiten aus China und Japan
- Chinesische Möbel und Paravents
- Seidengewänder und Rangabzeichen
- Netsuke
- Inro
- Okimono
- Ukiyo-e-Holzschnitte
- Satsuma-Keramik
- Imari- und Kakiemon-Porzellan
- Japanisches Exportporzellan
- Japanische Bronzen der Meiji-Zeit
- Tsuba und Schwertbeschläge
- Indische Miniaturmalerei
- Skulptur aus Süd- und Südostasien
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 5. Bezirk.
Künstler
3
- Raimund von Stillfried1839–1911
- Emil Orlik1870–1932
- Zao Wou-Ki1920–2013
Manufakturen & Marken
1
- Noritakeseit 1904
Epochen & Stile
7
- Ming-Dynastie1368–1644
- Qing-Dynastie1644–1911
- Edo-Zeit1603–1868
- Meiji-Zeit1868–1912
- Shōwa-Zeit1926–1989
- Chinoiserieum 1680–1790, Wiederbelebung im 19. Jahrhundert
- Japonismusum 1860–1920
Fragen zu Asiatika
Haben Satsuma- und Imari-Vasen aus der Großelternzeit Wert?
Das hängt von der Qualität ab. Meiji-Exportware ist häufig; fein gemalte Satsuma aus Werkstätten wie Kinkozan oder Yabu Meizan und große Imari-Paare sind dagegen gesucht. Auf Fotos lässt sich das meist schon unterscheiden.
Spielt die Herkunftsgeschichte eine Rolle?
Eine große. Rechnungen, Händleretiketten, alte Auktionskataloge oder ein Familieninventar belegen, dass ein Stück seit Langem in Europa ist, und steigern die Nachfrage. Bitte legen Sie solche Unterlagen der Anfrage bei.
Soll ich eine beschädigte Vase vorher restaurieren lassen?
Nein. Restaurierungen werden im Handel aufgedeckt und mindern den Wert meist stärker als ein ehrlicher Chip. Bewahren Sie abgebrochene Teile auf und zeigen Sie sie mit.
Kaufen Sie auch chinesische Möbel und Paravents?
Ja, Hartholzmöbel, Lackmöbel und Koromandel-Paravents. Für die Einschätzung brauchen wir Fotos der Gesamtansicht, der Rückseiten und der Verbindungen, weil Holzart und Bauweise das Alter verraten.
Asiatika in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Margareten
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Antike Möbel
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
- Schmuck & Juwelen
- Armbanduhren
- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
- Teppiche
- Textilien, Stickerei & Spitze
- Lampen, Luster & Leuchter
- Bücher & Antiquariat
- Autographen, Handschriften & Dokumente
- Ansichtskarten & Ephemera
- Münzen & Medaillen
- Banknoten & Papiergeld
- Briefmarken
- Militaria, Orden & Uniformen
- Historische Blankwaffen & Rüstungen
- Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
- Ikonen & sakrale Kunst
- Volkskunst & Krippen
- Tribal Art & außereuropäische Kunst
- Wissenschaftliche Instrumente & Globen
- Musikinstrumente
- Grammophone, Radios, Kameras & Technik
- Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
- Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
- Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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