Otto Prutscher im 2. Bezirk, 1020 Wien
Otto Prutscher in der Leopoldstadt: die Ausstattung des Dianabads
1913–1917 stattete Prutscher das neue Dianabad am Donaukanal aus; 1967 wurde der Bau abgebrochen.
Das Dianabad am Donaukanal war seit dem 19. Jahrhundert Badeanstalt und Ballsaal; im Dianasaal erklang 1867 erstmals „An der schönen blauen Donau“, die Johann Strauss in seiner Wohnung in der Praterstraße geschrieben hatte. 1913 bis 1917 entstand ein Neubau, dessen Inneneinrichtung Otto Prutscher entwarf, damals Professor an der Kunstgewerbeschule. 1967 wurde das Bad abgebrochen; vom Interieur zeugen Fotografien und Pläne. Der Donaukanal trennt hier die Leopoldstadt von der Inneren Stadt, das Karmeliterviertel liegt wenige Gassen entfernt.
Bade- und Freizeitkultur hinterlässt Sammelstücke: Ansichtskarten und Fotos von Dianabad, Donaukanal und Prater, Eintrittskarten, Ballspenden und Programme, dazu Notendrucke von Strauss-Walzern. Ballspenden, kleine Geschenke für Ballbesucherinnen, gestalteten häufig Künstler des Wiener Kunstgewerbes; sie sind gesucht. Wir prüfen Material, Herstellerangaben und Vollständigkeit. In Leopoldstädter Altmieterwohnungen liegen solche Stücke mitunter in Schachteln; Gläser und Möbel nach Prutscher bewerten wir eigens.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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