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Gustav Klimt im 13. Bezirk, 1130 Wien

Gustav Klimt in Hietzing: Feldmühlgasse 11 und der Hietzinger Friedhof

Sein letztes Atelier bezog Klimt 1911/12 in der Feldmühlgasse 11, begraben liegt er auf dem Hietzinger Friedhof – zwei Orte im Villenbezirk der Moderne.

Das letzte Atelier Gustav Klimts lag ab 1911/12 in der Feldmühlgasse 11; der Ort ist heute als Klimt-Villa zugänglich. Nach seinem Tod im Februar 1918 wurde er auf dem Hietzinger Friedhof bestattet, der an den Schönbrunner Schlosspark grenzt. Hietzing war in diesen Jahren der Bezirk, in dem Adolf Loos, Josef Hoffmann und später Josef Frank für Industrielle und Bildungsbürger bauten – Hoffmanns Villa Skywa-Primavesi in der Gloriettegasse entstand zeitgleich mit Klimts Spätwerk.

Ab 1938 verloren viele Hietzinger Familien ihre Villen durch Enteignung, Sammlungen wurden zerstreut; die Provenienzforschung arbeitet bis heute mit diesen Beständen. Für jedes Blatt, das Klimt zugeschrieben wird, prüfen wir deshalb Besitzgeschichte, Ausstellungsetiketten und Werkverzeichnis. Häufiger als Zeichnungen sind Lichtdrucke, Plakate und Fotografien aus dem Umkreis der Secession. Rahmen und Montierung verraten oft, wann ein Blatt in den Haushalt kam, etwa in eine Villa an der Wenzgasse oder in Ober St. Veit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.