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Grammophone, Radios, Kameras & Technik im 8. Bezirk, 1080 Wien

Grammophone, Röhrenradios und Schreibmaschinen aus der Josefstadt

In Josefstädter Altbauwohnungen stehen Grammophon, Röhrenradio und Fernseher oft nebeneinander, weil Familien hier über Generationen wohnen. Kanzleien am Landesgericht bringen Bürotechnik hinzu.

Wohnungen in Langer Gasse, Piaristengasse und Lenaugasse blieben oft über mehrere Generationen in einer Familie. Technik hat sich dort in Schichten abgelagert: das Grammophon der Großeltern, das Röhrenradio der 1950er-Jahre, der erste Fernseher, das Tonbandgerät, auf dem die Kinder Musik aufnahmen. Rund um das Landesgericht in der Landesgerichtsstraße arbeiten Kanzleien, deren Archive und Abstellräume mechanische Schreibmaschinen, Diktiergeräte und Telefone bewahren. Universitätsnähe bringt Projektoren und Tonbandgeräte aus der Lehre.

Unter Max Reinhardt, Direktor ab 1924, gewann das Theater in der Josefstadt Rang im ganzen deutschen Sprachraum; Sprechplatten und Rundfunkaufnahmen mit Schauspielern des Hauses gehören zu den Tonträgern, die hier zu erwarten sind. Wie lange Technik im Bezirk in Gebrauch bleiben konnte, zeigt die Alte Backstube: Mehr als 260 Jahre, bis 1963, wurde dort gebacken. Das Filmviertel des Nachbarbezirks Neubau lag nur wenige Gassen entfernt.

Röhrenradios, die auf einem Kachelofen oder daneben standen, zeigen oft verzogenes Furnier und spröde Bespannung; das beurteilen wir vor Ort. Schalten Sie alte Geräte bitte nicht ein. Schreibmaschinen fotografieren Sie von oben und von hinten, wo die Seriennummer sitzt. Durch die schmalen Stiegenhäuser des Piaristenviertels nehmen wir kleinere Geräte in Kisten mit, Musiktruhen tragen wir zu zweit.

Was in Josefstadt häufig auftaucht

  • Grammophone, Röhrenradios und frühe Fernseher – Wohnungen, die über Generationen in derselben Familie blieben.
  • Schreibmaschinen, Diktiergeräte und Telefone – Kanzleien im Umfeld des Landesgerichts.
  • Sprechplatten und Tonträger mit Theaterbezug – Theater in der Josefstadt seit Max Reinhardt.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 8. Bezirk.

Künstler

5

Manufakturen & Marken

23

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

8

Fragen zu Grammophone, Radios, Kameras & Technik

Holen Sie schwere Geräte wie Musiktruhen ab?

Ja, Musiktruhen, Jukeboxen und große Röhrenverstärker holen wir auf Wunsch ab. Den Transport organisieren wir bei der Besichtigung.

Darf ich ein altes Röhrenradio zum Testen einschalten?

Bitte nicht. Kondensatoren altern und können beim Einschalten Netzteil und Transformator zerstören, im schlimmsten Fall entsteht ein Brand. Für die Bewertung brauchen wir das Gerät nicht in Betrieb; der Originalzustand ist wichtiger als die Funktion.

Mein Grammophon hat einen großen Messingtrichter – ist es alt?

Nicht unbedingt. Viele Grammophone mit Messingtrichter sind Nachbauten aus Indien, die seit den 1990er-Jahren als Dekoration verkauft werden. Echte Trichtergrammophone zeigen gealterte Holzgehäuse, solide Federwerke und Schalldosen mit Herstellerprägung.

Kaufen Sie Schellackplatten?

Ja, vor allem Sammlungen mit Oper, Operette, Wienerlied, Jazz und Tanzmusik in gutem Zustand. Gebrochene und stark abgespielte Platten haben meist keinen Wert. Originale Hüllen und Alben bewerten wir mit.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.