Tribal Art & außereuropäische Kunst
Afrikanische Masken
Gesichts-, Helm- und Aufsatzmasken aus West- und Zentralafrika, getragen bei Initiationen, Begräbnissen, Festen und Rechtsprechung.
Masken gehören in vielen afrikanischen Gesellschaften zu Maskenbünden, die bei Initiationen, Begräbnissen, Ernte- und Gerichtsfesten auftreten; zur Maske gehören Kostüm, Musik und Tanz. Die Dan in Liberia und der Elfenbeinküste schnitzten glatte, dunkel glänzende Gesichtsmasken, die Baule Porträtmasken und Tiermasken, die Senufo Kpelie-Masken mit seitlichen Fortsätzen und Helmmasken mit Tierattributen. Aus Gabun stammen die weiß geschminkten Masken der Punu, aus Angola die weiblichen Mwana-Pwo-Masken der Chokwe. In Nigeria tanzen die Yoruba mit Gelede-Aufsatzmasken.
Für die Bewertung zählen Stil, Qualität, Alter, Gebrauchsspuren und Provenienz. Getragene Masken zeigen innen dunkle, glatte Kontaktflächen und ausgeweitete Befestigungslöcher, außen eine unregelmäßige, gewachsene Oberfläche. Masken mit originalen Bestandteilen wie Fasern, Kaurischnecken oder Metallblech sind seltener. Viele Masken sind Werkstattarbeiten für den Verkauf, oft mit geschwärzter Oberfläche und frischen Kanten. Alte Sammlungsetiketten und Fotos aus der Zeit vor 1960 erhöhen den Wert deutlich.
Woran man es erkennt
- Dan-Masken mit glatter Patina
- Baule-Porträtmasken
- Senufo-Kpelie und Helmmasken
- Punu-Masken mit Kaolin
- Mwana-Pwo-Masken der Chokwe
- Gelede-Aufsatzmasken der Yoruba
Afrikanische Masken verkaufen: in allen 23 Bezirken
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