Tribal Art & außereuropäische Kunst
Navajo- und Pueblo-Silberschmuck
Silberschmuck mit Türkis aus dem Südwesten der USA: Concho-Gürtel, Squash-Blossom-Ketten, Armreifen und Ringe.
Die Navajo lernten das Silberschmieden um die Mitte des 19. Jahrhunderts von mexikanischen Schmieden und verarbeiteten zunächst Münzsilber zu Gürtelplatten, Knöpfen und Zaumzeug. Ab den 1880er-Jahren kamen Türkise hinzu, und es entstanden die typischen Concho-Gürtel, die Squash-Blossom-Ketten mit Granatapfelblüten und einem halbmondförmigen Anhänger sowie schwere Armreifen. Bei den Zuni entwickelte sich eine feine Einlegearbeit aus Türkis, Koralle, Gagat und Perlmutt, bei den Hopi eine Technik aus zwei übereinandergelegten Silberblechen. Um 1900 bis 1930 entstand zudem Schmuck für Reisende entlang der Eisenbahn.
Den Wert bestimmen Alter, Gewicht, Steinqualität, Handarbeit und Künstlersignatur. Frühe Stücke zeigen handgeschmiedetes Silber mit Prägestempeln, unregelmäßige Fassungen und natürliche Türkise mit Matrix. Stabilisierte, gefärbte oder nachgebildete Steine mindern den Wert, ebenso maschinell gefertigter Schmuck mit Herkunft aus Asien. Signierte Arbeiten bekannter Schmiede sind gesucht. Korallen in Zuni-Arbeiten unterliegen dem Artenschutz und erfordern Nachweise. Für die Ersteinschätzung genügen Fotos von Vorder- und Rückseite mit Stempeln und Fassungen.
Woran man es erkennt
- Concho-Gürtel
- Squash-Blossom-Ketten
- Schwere Armreifen mit Türkis
- Zuni-Einlegearbeiten
- Hopi-Overlay-Schmuck
- Signierte Arbeiten
Navajo- und Pueblo-Silberschmuck verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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