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Tribal Art & außereuropäische Kunst

Prunkwaffen und Zeremonialäxte

Rang- und Zeremonialwaffen aus Afrika: Prunkäxte, Wurfeisen, Kurzschwerter und Messer, häufig mit geschnitzten Griffen und Ziermetall.

Viele afrikanische Waffen dienten weniger dem Kampf als der Repräsentation. Die Songye und Luba in Kongo führten Zeremonialäxte mit durchbrochenen Klingen und Griffen, die mit Kupfer und Messing beschlagen sind, die Kuba trugen geschwungene Messer als Würdezeichen. Bei den Zande und anderen Völkern im Nordosten Kongos und im Südsudan entstanden mehrklingige Wurfeisen. Die Mangbetu schmiedeten sichelförmige Messer mit Griffen aus Holz und Elfenbein, die Massai Kurzschwerter in Lederscheiden. Als Blankwaffen sind diese Stücke ohne Waffenschein handelbar.

Den Wert bestimmen Typ, Schmiedequalität, Verzierung, Alter und Erhaltung. Klingen mit eingeschmiedeten Mustern und originalen Griffwicklungen sind gesucht, ebenso Waffen mit alten Sammlungsetiketten. Aktiver Rost und gebrochene Griffe mindern den Wert, eine gleichmäßige alte Patina nicht. Griffe aus Elfenbein unterliegen dem Artenschutzrecht. Neuere Schmiedearbeiten für den Verkauf sind dünner, gleichmäßig geschwärzt und ohne Gebrauchsspuren. Fotos beider Klingenseiten und des Griffs zeigen Schmiedearbeit und Verzierung am besten.

Woran man es erkennt

  • Songye- und Luba-Zeremonialäxte
  • Kuba-Würdemesser
  • Wurfeisen aus Zentralafrika
  • Mangbetu-Sichelmesser
  • Massai-Kurzschwerter
  • Originale Griffwicklungen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.