Tribal Art & außereuropäische Kunst
Präkolumbische Keramik
Keramik der Kulturen Mittel- und Südamerikas vor 1492, von Moche-Porträtgefäßen bis zu westmexikanischen Grabfiguren, nur mit belegter Ausfuhr vor 1970.
Die Kulturen Mesoamerikas und der Anden hinterließen eine Keramik von großem Reichtum. Die Moche an der Nordküste Perus formten zwischen etwa 100 und 800 n. Chr. Steigbügelgefäße mit Porträtköpfen und Szenen, die Nazca bemalten Gefäße mit vielfarbigen Mustern, die Chancay fertigten hellbraune Figuren mit schwarzer Bemalung. Aus Westmexiko stammen Figuren aus Schachtgräbern, darunter die bekannten Hunde aus Colima. Diese Keramik wurde fast ausschließlich in Gräbern gefunden, und die Ursprungsländer betrachten sie als nationales Kulturerbe.
Wir übernehmen präkolumbische Objekte nur mit lückenlosem Nachweis, dass sie vor 1970 rechtmäßig ausgeführt wurden, etwa durch alte Rechnungen, Ausfuhrdokumente, Ausstellungskataloge oder datierte Sammlungsinventare. Nachahmungen sind zahlreich; Thermolumineszenz-Untersuchungen älterer Sammlungen und alte Restaurierungen helfen bei der Einordnung. Für den Wert zählen Kultur, Qualität, Erhaltung und Provenienz. Ohne Nachweis erfolgt kein Ankauf. Nachbildungen für Museumsshops und Touristen tragen manchmal noch ihre Etiketten und lassen sich so leicht zuordnen.
Woran man es erkennt
- Moche-Steigbügelgefäße
- Nazca-Gefäße mit Bemalung
- Chancay-Figuren
- Colima-Hunde und Schachtgrabfiguren
- Datierte Sammlungsinventare
- Ausfuhrnachweis vor 1970
Präkolumbische Keramik verkaufen: in allen 23 Bezirken
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