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Historische Blankwaffen & Rüstungen im 17. Bezirk, 1170 Wien

Jagdblankwaffen und Degen aus Hernals: Dornbach bis Neuwaldegg

Feldmarschall Lacy baute Schloss Neuwaldegg aus, am Wienerwaldrand jagten die Besitzer der Landhäuser: Hernals bringt Offiziersdegen, Hirschfänger und Saufedern.

Die Hernalser Landhäuser in Neuwaldegg und Dornbach, mit Weinkeller, Nebengebäuden und weitläufigem Garten, bewahren Jagdtrophäen, Forstgerät und Jagdblankwaffen: Hirschfänger, Waidblätter, Saufedern und Jagdmesser mit Hirschhorngriff. In den Siedlungshäusern am Heuberg, nach 1918 in Selbsthilfe gebaut, können Bajonette und Säbel von Kriegsheimkehrern liegen, die zu den Erstsiedlern gehörten. Im Osten, um Elterleinplatz und Hernalser Hauptstraße, kommen Mannschaftssäbel und Seitengewehre aus Gründerzeit- und Gemeindebauwohnungen.

Franz Moritz von Lacy, der unter Maria Theresia den Hofkriegsrat leitete und Joseph II. beriet, ließ Schloss Neuwaldegg im 18. Jahrhundert ausbauen; der Schwarzenbergpark mit dem Hameau schließt daran an. Lange vor dem Kalvarienberg, der erst nach der Gegenreformation zum Wallfahrtsziel wurde, war Hernals unter den Jörgern im 16. Jahrhundert ein Zentrum der Protestanten. Die Wälder am Heuberg und um Neuwaldegg waren über Jahrhunderte Jagdgebiet, was die Jagdzimmer der Landhäuser erklärt.

Saufedern und Waidblätter mit originalem Schaft oder Scheide sind seltener als einzelne Klingen; trennen Sie nichts. Hirschhorn ist unbedenklich, bei Elfenbein- oder Schildpattbeschlägen brauchen wir Nachweise. Jagdgewehre vermitteln wir an befugte Händler. Für Landhäuser in Hanglage planen wir genug Zeit für Keller, Dachboden und Nebengebäude ein; die Besichtigung ist kostenlos.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Saufedern, Waidblätter und Hirschfänger – Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg
  • Offiziersdegen des 18. Jahrhunderts – Umfeld von Feldmarschall Lacy und Schloss Neuwaldegg
  • Bajonette und Säbel – Siedlungshäuser am Heuberg

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Historische Blankwaffen & Rüstungen

Was mache ich mit alten Gewehren und Pistolen?

Für Schusswaffen, auch historische, ist ein befugter Waffenhändler zuständig. Wir vermitteln Ihnen den Kontakt; der Händler übernimmt die Waffen und die nötigen Formalitäten.

Woran erkenne ich, ob eine Rüstung alt ist?

Hinweise sind Gewicht, Schmiedespuren, Nieten, Marken der Plattner und Lederreste. Viele Rüstungen in Wiener Wohnungen stammen aus dem Historismus und dienten als Dekoration; auch sie haben einen Markt, werden aber anders bewertet.

Soll ich Rost von der Klinge entfernen?

Nein. Schleifen, Polieren und chemische Rostentferner zerstören Ätzungen, Bläuung und Patina. Lassen Sie die Waffe so, wie sie ist, und lagern Sie sie trocken.

Kaufen Sie japanische Schwerter?

Ja. Katana, Wakizashi und Tanto werden nach Schmied, Epoche, Klingenqualität und Montierung bewertet, Tsuba und Schwertzubehör auch einzeln. Viele Schwerter in Europa sind spätere Souvenirarbeiten; wir unterscheiden sie von alten Klingen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.