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Alte Meister im 17. Bezirk, 1170 Wien

Alte Meister in Hernals: Kalvarienberg, Dornbach, Neuwaldegg

Barocke Wallfahrt am Kalvarienberg, Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg, Siedlerhäuser am Heuberg: Hernals bringt Andachtsbilder, Bildnisse und Villenbestände.

Hernals vereint fast alle Wiener Wohnformen auf engem Raum. Im Osten stehen Gründerzeitwohnungen und Gemeindebauten an Hernalser Hauptstraße und Elterleinplatz, im Westen Siedlungshäuser am Heuberg, Villen und Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg mit großen Gärten, Weinkellern und Nebengebäuden. In diesen Landhäusern finden sich Gemälde des 18. und 19. Jahrhunderts, Bildnisse und religiöse Bilder; in den Gründerzeitwohnungen sind es eher Erbstücke einzelner Familien. Viele Häuser am Wienerwaldrand blieben über mehrere Generationen in derselben Hand.

Im 16. Jahrhundert war Hernals unter den Herren Jörger ein Zentrum des Protestantismus; nach der Gegenreformation entstand im 18. Jahrhundert der Kalvarienberg als katholisches Wallfahrtsziel. Der Stationenweg führt mit Figurengruppen der Passion um die Kalvarienbergkirche, Passions- und Andachtsbilder gehören hier zur Frömmigkeitsgeschichte. Dornbach gehörte seit dem Mittelalter dem Salzburger Stift St. Peter, Schloss Neuwaldegg wurde im 18. Jahrhundert von Lacy ausgebaut. Am Fastenmarkt wechseln jedes Jahr Devotionalien den Besitzer.

Landhäuser in Neuwaldegg und Dornbach liegen oft am Hang; bei der kostenlosen Besichtigung klären wir, wie große Rahmen über Gartenstiegen zum Fahrzeug kommen. Bilder aus Weinkellern oder Nebengebäuden bitte trocken lagern und nicht abwischen. Bei Altarblättern und Passionsbildern fragen wir nach der Herkunft, da Kirchengut einer Prüfung bedarf. Ein Angebot erhalten Sie nach der Durchsicht aller Räume.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Passions- und Andachtsbilder – Wallfahrtstradition des Kalvarienbergs
  • Bildnisse und Landschaften des 18. Jahrhunderts – Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg
  • Kleine Kabinettbilder – Erbstücke aus Gründerzeitwohnungen um den Elterleinplatz

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

80

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

16

Fragen zu Alte Meister

Ist ein unsigniertes Bild weniger wert?

Viele Alte Meister signierten selten, Werkstattbilder blieben grundsätzlich ohne Namen. Entscheidend sind Malqualität, Erhaltung und eine Zuschreibung über Vergleichswerke. Eine später aufgemalte, falsche Signatur schadet einem Bild eher.

Wie wird ein großformatiges Altarbild besichtigt und abgeholt?

Die Besichtigung erfolgt am Standort, auch auf Dachböden oder in Stiegenhäusern. Für den Transport wird das Bild in Decken und Karton verpackt und bei Bedarf aus dem Rahmen genommen. Bei sakralen Bildern wird vorab die Herkunft geklärt.

Was ist eine alte Expertise wert?

Eine Expertise ist so belastbar wie ihr Verfasser und der Forschungsstand zu ihrem Datum. Gutachten aus den 1920er- bis 1960er-Jahren werden heute oft anders beurteilt. Sie fließen in die Bewertung ein, ersetzen aber nicht die Prüfung des Bildes.

Kann ich nur den Rahmen verkaufen?

Ja. Rahmen aus Barock und Régence werden auch ohne Bild gesammelt, weil Händler und Museen passende Fassungen für ihre Bestände suchen. Fotos von Ecke, Profil und Rückseite genügen für eine erste Einschätzung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.