Gotische Bildwerke
Madonnen, Vesperbilder und Heiligenfiguren aus Holz und Stein, geschaffen zwischen etwa 1300 und 1530 im Alpen- und Donauraum.
Gotische Skulptur entstand für Altäre, Pfeiler und Andachtsräume. Um 1400 verbreitete sich der Weiche Stil mit den Schönen Madonnen und Vesperbildern, in denen Maria den toten Christus auf dem Schoß hält. Im späten 15. Jahrhundert schufen Werkstätten in Tirol, Salzburg und an der Donau Flügelaltäre; Michael Pacher vollendete 1481 den Altar von St. Wolfgang, Rueland Frueauf malte in Salzburg und Passau. Einzelne Figuren aus aufgelösten Altären gelangten im 19. Jahrhundert in den Kunsthandel und in bürgerliche Sammlungen.
Gotische Holzfiguren sind meist aus Linde oder Zirbe geschnitzt und an der Rückseite ausgehöhlt, damit das Holz nicht reißt. Für den Wert zählen Qualität, Erhaltung der Fassung, Alter und Herkunft. Viele Figuren wurden im 19. Jahrhundert neugotisch ergänzt oder neu gefasst; das ist zu erkennen und mindert den Wert, schließt den Ankauf aber nicht aus. Für gotische Bildwerke verlangen wir eine nachvollziehbare Provenienz aus Privatbesitz.
Woran man es erkennt
- Madonnen im Weichen Stil
- Vesperbilder
- Heiligenfiguren aus Flügelaltären
- Reliefs und Predellenfiguren
- Ausgehöhlte Rückseiten
- Belegte Herkunft aus Privatbesitz
Künstler & Entwerfer
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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