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Ikonen & sakrale Kunst

Ikonen mit Silberoklad

Ikonen mit getriebenem, ziseliertem oder emailliertem Metallbeschlag aus Silber, vergoldetem Silber oder Messing.

Ab dem 17. Jahrhundert wurden Ikonen zunehmend mit einem Metallbeschlag versehen, der das Bild bis auf Gesicht und Hände bedeckt: dem Oklad oder der Riza. Moskauer und Petersburger Silberschmiede trieben, ziselierten und vergoldeten die Beschläge, im späten 19. Jahrhundert kamen Cloisonné-Email und Filigran hinzu. Dazu gehören oft separate Nimben, Kronen und ein Ikonenkasten mit Glastür, der Kiot. Viele Oklads entstanden für bürgerliche Haushalte, andere in Firmen wie Fabergé, Owtschinnikow oder Chlebnikow, die auch Kirchengerät lieferten.

Feingehalt, Meisterzeichen, Stadtmarke und Jahreszahl lassen sich an Rand oder Rückseite des Beschlags ablesen und datieren den Oklad, nicht unbedingt die Ikone darunter. Gesucht sind Beschläge mit feiner Treibarbeit und Email, vergoldete Arbeiten und vollständige Garnituren mit Kiot. Fehlende Teile, Dellen und ausgerissene Nagellöcher mindern den Wert. Messingoklads über gedruckten Ikonen sind häufig und weit weniger gefragt. Nehmen Sie den Oklad nicht ab; alte Nägel und Holz brechen leicht.

Woran man es erkennt

  • Oklads mit Punze 84
  • Vergoldete Silberbeschläge
  • Oklads mit Cloisonné-Email
  • Filigranarbeiten
  • Ikonenkästen mit Glastür
  • Separate Nimben und Kronen

Hersteller

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.