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Taschenuhren im 5. Bezirk, 1050 Wien

Taschenuhren aus Margareten: Handwerkerfamilien und Gürtelhöfe

Hinterhofwerkstätten, Wäschereien und die Gürtelhöfe des Roten Wien: Taschenuhren aus Margareten sind meist Erbstücke von Handwerkern und Angestellten.

Viele Mieter in Margareten wohnen seit Jahrzehnten in denselben Gründerzeit- oder Gemeindebauwohnungen; Taschenuhren liegen dort zwischen Eheringen, Gedenkmünzen und Medaillen im Nachtkästchen oder in einer Blechdose in der Kredenz. Zu erwarten sind silberne Remontoiruhren, Gebrauchsuhren mit Stahlgehäuse, Damentaschenuhren und ab und zu eine goldene Savonnette. Im Siebenbrunnenviertel und um den Margaretenplatz, wo früher Werkstätten in den Höfen arbeiteten, können Uhren mit Widmungen zu Meisterprüfung und Dienstjubiläum auftauchen.

Am Wienfluss arbeiteten im 19. Jahrhundert Gerber und Färber, in den Höfen Brauereien, Wäschereien und kleine Betriebe. In solchen Berufen gehörte die silberne Taschenuhr mit Kette lange zur Sonntagskleidung, die Armbanduhr setzte sich bei Männern erst nach dem Ersten Weltkrieg durch. Ab 1919 entstanden am Gürtel die Wohnhausanlagen des Roten Wien, darunter Hubert Gessners Reumannhof und der Matteottihof; Uhren aus Arbeiterfamilien tragen mitunter Gravuren von Gewerkschaften, Vereinen oder Betrieben.

Gemeindewohnungen müssen nach einem Todesfall oft rasch zurückgegeben werden; mit Fotos vorab sortieren wir beim Termin Uhren, Altgold und Münzen getrennt. Eheringe, Uhrketten und Goldgehäuse ohne brauchbares Werk kaufen wir zum Tageswert, wofür wir den Punzierungsschein besitzen. Silberne Gebrauchsuhren bewerten wir nach Werk, Hersteller und Zustand. Für die Besichtigung zwischen Wienzeile und Gürtel verrechnen wir nichts.

Was in Margareten häufig auftaucht

  • Silberne Remontoiruhren mit Kette – Erbstücke aus Handwerker- und Angestelltenfamilien
  • Uhren mit Vereins- oder Betriebsgravur – Arbeiterfamilien in den Gürtelhöfen
  • Goldgehäuse und Uhrketten – Ankauf zum Tageswert, auch ohne funktionierendes Werk

Mit Bezug zu Margareten

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 5. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 5. Bezirk.

Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

9

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Taschenuhren

Kaufen Sie Taschenuhren, die nicht mehr gehen?

Ja. Viele Taschenuhren stehen, weil das Öl verharzt ist, nicht weil Teile fehlen. Wir öffnen die Uhr, prüfen das Werk und bewerten sie in ihrem aktuellen Zustand.

Woran erkenne ich, ob das Gehäuse aus Gold ist?

Goldgehäuse tragen innen im Deckel eine Punze wie 14 K, 0,585, 18 K oder 0,750 und oft ein Amtszeichen. Doublé-Gehäuse sind mit „Doublé“ oder einer Angabe in Jahren wie „10 Ans“ gestempelt; dann hat das Gehäuse keinen Goldwert.

Lohnt sich eine Reparatur vor dem Verkauf?

In den meisten Fällen nicht. Eine Revision durch einen Uhrmacher kostet oft mehr, als sie an Wert bringt, und unsachgemäße Eingriffe können Originalteile beschädigen. Wir kaufen die Uhr so, wie sie ist.

Was ist eine Repetition wert?

Das hängt von der Art der Repetition, dem Hersteller, dem Gehäusematerial und der Funktion ab. Minutenrepetitionen von Genfer Manufakturen sind deutlich gesuchter als Viertelrepetitionen aus Schweizer Serienfertigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.