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Antiquitäten Wien

Armbanduhren

Uhren aus der Sowjetunion und Osteuropa

Chronographen, Taucher- und Dienstuhren von Poljot, Raketa, Wostok, Prim und anderen Herstellern.

Die sowjetische Uhrenindustrie produzierte ab den 1930er-Jahren in Moskau, Petrodworez und Tschistopol. Bekannt sind der Poljot-Chronograph Strela, den Kosmonauten trugen, die Wostok Komandirskie für Offiziere, Raketa-Uhren mit 24-Stunden-Zifferblatt für Polarexpeditionen und Taucheruhren für die Marine. In der Tschechoslowakei fertigte Prim mechanische Armbanduhren mit eigenen Werken, in der DDR die Glashütter Betriebe und Ruhla. Viele dieser Uhren kamen über Reisende, Diplomaten und Händler nach Wien, besonders in den Jahrzehnten nach 1955, als Österreich zwischen den Blöcken lag.

Die meisten osteuropäischen Uhren wurden in großen Stückzahlen hergestellt und sind preiswert. Gesucht sind frühe Chronographen mit Kaliber 3017, Uhren mit Raumfahrt- oder Militärbezug und gut erhaltene Prim-Modelle der 1960er-Jahre. Weil Zifferblätter mit Sondermotiven oft nachgedruckt wurden, prüfen wir Druckqualität und Werknummer. Uhren mit Gravuren zu Auszeichnungen und Jubiläen, Begleitpapiere, Uhrenpässe der staatlichen Handelsorganisationen und Originalverpackungen mit kyrillischer Beschriftung erleichtern die Zuordnung.

Woran man es erkennt

  • Poljot Strela
  • Wostok Komandirskie und Amphibia
  • Raketa mit 24-Stunden-Zifferblatt
  • Prim aus der Tschechoslowakei
  • Prüfung auf nachgedruckte Zifferblätter

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.