Vintage-Chronographen
Armbanduhren mit Stoppfunktion, von Handaufzugs-Klassikern bis zu den ersten Automatik-Chronographen von 1969.
Der Chronograph misst Zeitabschnitte über einen eigenen Sekundenzeiger, der mit Drückern gestartet, gestoppt und zurückgestellt wird; Zähler für Minuten und Stunden sitzen in Hilfszifferblättern. Viele Klassiker beruhen auf zugekauften Werken wie Valjoux 72, Venus 175 oder Lemania 2310, aus dem das Omega-Kaliber 321 der frühen Speedmaster entstand. Bekannte Modelle sind die Omega Speedmaster von 1957, die Breitling Navitimer von 1952 mit Rechenschieber, die Heuer Carrera von 1963, die Universal Genève Compax und die Rolex Daytona.
1969 erschienen fast gleichzeitig die ersten Automatik-Chronographen: das Zenith El Primero, das Chronomatic-Kaliber 11 in der Heuer Monaco und die Seiko 6139. Bei der Bewertung achten wir auf das Zusammenspiel von Gehäuse, Drückern, Zifferblatt und Werk. Originale Tachymeterlünetten, unrestaurierte Zifferblätter und passende Zeiger sind entscheidend. Chronographen mit eingeprägten Firmen- oder Militärkennungen auf dem Boden bilden eigene Sammelgebiete, ebenso Modelle mit Zifferblättern für Ärzte mit Pulsometerskala.
Woran man es erkennt
- Omega Speedmaster mit Kaliber 321 oder 861
- Heuer Carrera, Autavia, Monaco
- Breitling Navitimer
- Universal Genève Compax
- Werke Valjoux 72, Venus, Lemania
- Automatik-Chronographen von 1969
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