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Alte Meister

Kabinettbilder des Wiener Rokoko

Galante Gesellschaften, Märkte und Landschaften in kleinem Format von Wiener Malern um 1740.

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstand in Wien eine Malerei kleiner, sorgfältig ausgeführter Bilder für adelige und bürgerliche Sammler. Johann Georg Platzer malte figurenreiche Szenen aus Mythologie und Geschichte, oft auf Kupfer und als Paar, Franz Christoph Janneck galante Gesellschaften in Parklandschaften, Franz de Paula Ferg Märkte, Dorffeste und Ruinenlandschaften nach niederländischem Vorbild. Die Bilder verbinden flämische Feinmalerei mit dem hellen Kolorit des Rokoko und waren für Kabinette mit dicht behängten Wänden bestimmt.

Gefragt sind gut erhaltene Paare und Bilder mit vielen, sorgfältig gemalten Figuren. Platzers Kupfertafeln zeigen oft leuchtende Rot- und Blautöne, die bei unsachgemäßen Reinigungen leiden. Zuschreibungen an Janneck und Ferg werden über Vergleichswerke in Wiener Museen geprüft. Nachahmungen des 19. Jahrhunderts wirken süßlicher, die Figuren sind weniger präzise gezeichnet. Originale Rahmen mit Rocaillen und eine Hängung als Paar sind bei diesen Bildern oft noch erhalten. Rückseitige Sammlungsnummern Wiener Adelshäuser helfen, die Provenienz zu klären.

Woran man es erkennt

  • Bildpaare auf Kupfer oder Holz
  • Figurenreiche Szenen
  • Helles Rokoko-Kolorit
  • Vergleich mit Wiener Museumsbeständen
  • Nachahmungen des 19. Jahrhunderts

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.