Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
Petschafte und Siegel
Siegelstempel mit Wappen, Monogrammen und Motiven, als Tischpetschaft, Uhrkettensiegel oder Drehsiegel, vom 17. bis ins 19. Jahrhundert.
Briefe wurden bis ins 19. Jahrhundert mit Siegellack verschlossen und mit einem Petschaft gesiegelt. Tischpetschafte haben Griffe aus Holz, Bein, Bronze, Silber oder Bergkristall und eine Siegelplatte aus Stahl, Messing oder Stein mit graviertem Wappen oder Monogramm. Uhrkettensiegel hingen an der Uhrkette des Herrn, oft aus Gold mit einer Siegelplatte aus Karneol, Achat oder Amethyst; Drehsiegel trugen drei Siegelflächen. Steinschneider schnitten die Motive spiegelverkehrt in den Stein, bei guten Stücken mit großer Feinheit. Dazu gehören Siegellackstangen, Siegellöffel und Schreibkästchen.
Den Wert bestimmen Material, Qualität des Schnitts, Motiv, Alter und Erhaltung. Petschafte mit fein geschnittenen Wappen bekannter Familien, Uhrkettensiegel aus Gold mit Steinplatte und Griffe aus Bergkristall sind gesucht. Abgenutzte Gravuren und gesprungene Steine mindern den Wert. Siegel öffentlicher Stellen, Ämter und Kirchen setzen eine geklärte Herkunft voraus. Ein Abdruck in Siegellack oder Knetmasse zeigt das Motiv lesbar und hilft bei der Zuordnung.
Woran man es erkennt
- Tischpetschafte mit Wappen
- Goldene Uhrkettensiegel
- Drehsiegel mit drei Flächen
- Siegelplatten aus Karneol und Achat
- Griffe aus Bergkristall
- Siegellackgarnituren
Petschafte und Siegel verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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