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Dosen, Miniaturen & Objets de vertu

Emailminiaturen und Limoges-Email

Auf Metall gebrannte Malerei mit Emailfarben, vom Bildnis auf Gold bis zu Tafeln und Gefäßen in der Tradition von Limoges.

Emailmalerei wird in mehreren Bränden auf eine Metallplatte geschmolzen und hält die Farben dauerhaft frisch. Jean Petitot malte im 17. Jahrhundert in Genf und Paris Bildnisse in Email für Höfe, in Wien entstanden im 18. Jahrhundert Emailbildnisse der kaiserlichen Familie aus dem Umkreis Martin van Meytens'. In Limoges schufen Werkstätten im 16. Jahrhundert gemalte Emails auf Kupfer, Tafeln, Schalen und Salzgefäße mit Grisaillemalerei und Goldhöhungen; im 19. Jahrhundert wurde diese Tradition nachgeahmt. Um 1900 setzten Künstler wie Rudolf Kalvach Emailbilder auf Dosen und Kassetten der Wiener Werkstätte.

Den Wert bestimmen Künstler, Alter, Qualität, Größe und Erhaltung. Bildnisminiaturen in Email auf Gold, Limoges-Arbeiten des 16. und 17. Jahrhunderts und signierte Werke der Wiener Moderne sind gesucht. Sprünge, Abplatzungen und Brennfehler mindern den Wert. Nachahmungen des 19. Jahrhunderts haben einen eigenen Markt; sie sind an gleichmäßigen Farben, maschinell gearbeiteten Rahmen und Signaturen in Druckschrift erkennbar. Die Rückseite zeigt das Gegenemail und oft Inschriften.

Woran man es erkennt

  • Emailbildnisse auf Gold
  • Limoges-Email des 16. und 17. Jahrhunderts
  • Grisaillemalerei
  • Nachahmungen des 19. Jahrhunderts
  • Emailbilder der Wiener Werkstätte
  • Bildnisse der kaiserlichen Familie

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.