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Japonismus im 13. Bezirk, 1130 Wien

Japonismus in Hietzing: der Japanische Garten in Schönbrunn

Um 1913 entstand im Schönbrunner Schlosspark ein Japanischer Garten – in den Jahren, in denen um Gloriettegasse und Wenzgasse die Villenviertel der Moderne wuchsen.

Um 1913 wurde im Schönbrunner Schlosspark ein Japanischer Garten angelegt. Die Anlage fällt in die Jahre, in denen mit Stadtbahn und Dampftramway rund um Alt-Hietzing und Ober St. Veit neue Villen gebaut wurden. In Gustav Klimts letztem Atelier in der Feldmühlgasse hingen ostasiatische Bilder und Gewänder; Hoffmann, Loos und Frank bauten in der Nachbarschaft für Unternehmerfamilien und Akademiker. In solchen Haushalten konnten Ostasiatika neben Möbeln der Wiener Werkstätte stehen.

Aus Hietzinger Villen kommen Farbholzschnitte, Paravents, Lackkästchen, Bronzen und Cloisonné der Meiji-Zeit, Satsuma-Keramik und Kimonos ebenso wie europäische Arbeiten in japanischer Manier. Viele Meiji-Objekte entstanden für den Export; Signaturen in Kartuschen, Qualität der Emailstege und Gewicht geben Hinweise auf Werkstatt und Rang. Schnitzereien aus Elfenbein übernehmen wir nur mit Nachweis nach VO (EU) 2021/2280. Steinlaternen und Bronzefiguren aus Villengärten können wir bei der Besichtigung mitbewerten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.