Wohnmöbel der Zwischenkriegszeit
Leichte, wohnliche Möbel der Wiener Moderne von Josef Frank, Oskar Strnad, Oswald Haerdtl und Haus & Garten.
Gegen den Purismus des Bauhauses setzte die Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeit auf bequeme, bewegliche Möbel, helle Hölzer, bunte Stoffe und zwanglose Arrangements. Josef Frank und Oskar Wlach gründeten 1925 das Einrichtungshaus Haus & Garten, das Möbel, Stoffe und Leuchten nach Franks Entwürfen verkaufte. Oskar Strnad, Oswald Haerdtl, Felix Augenfeld, Ernst Plischke und das Atelier von Franz Singer und Friedl Dicker entwarfen Einrichtungen für Wiener Wohnungen. Nach seiner Emigration 1933 arbeitete Frank in Stockholm für Svenskt Tenn.
Möbel von Haus & Garten und Josef Frank sind selten gemarkt und werden über Kataloge, Zeitschriftenfotos und Vergleichsstücke zugeordnet. Bewertet werden Entwerfer, Zuordnung, Holz, Bezug und Erhaltung. Originale Stoffbezüge nach Frank-Mustern erhöhen den Wert. Schwedische Fassungen von Svenskt Tenn sind ein eigenes Sammelgebiet und oft bis heute im Programm. Viele Wiener Möbel dieser Zeit stammen von Tischlern ohne bekannten Entwerfer und werden nach Qualität eingestuft. Komplette Einrichtungen sind besonders gefragt.
Woran man es erkennt
- Selten gemarkt
- Stoffe nach Josef Frank
- Svenskt Tenn
- Zuordnung über Kataloge
Wohnmöbel der Zwischenkriegszeit verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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