Autographen, Handschriften & Dokumente
Adels- und Wappenbriefe
Urkunden über Standeserhebungen und Wappenverleihungen, oft in Buchform mit gemaltem Wappen und Siegelkapsel.
Mit dem Adelsdiplom erhob der Landesherr eine Person in den Adelsstand oder in einen höheren Rang, mit dem Wappenbrief verlieh er ein Wappen. Solche Urkunden wurden in der Reichskanzlei und später in der Hofkanzlei in Wien ausgefertigt, auf Pergament geschrieben, mit einem prachtvoll gemalten Wappen versehen und oft als Buch gebunden, als sogenanntes Libell in Samt mit Goldborten. Das große Siegel hängt in einer Kapsel aus Holz, Messing oder Silber an Seidenschnüren in den Hausfarben. Im 19. Jahrhundert erhielten auch Unternehmer, Beamte und Offiziere solche Diplome.
Adelsbriefe sind für Sammler von Heraldik und Familiengeschichte gesucht. Den Ausschlag geben Alter, Aussteller, Qualität der Wappenmalerei, Ausstattung, Vollständigkeit von Siegel und Kapsel und Erhaltung. Unterschriften der Herrscher sind oft eigenhändig, bei späteren Diplomen manchmal Kanzleiunterschriften. Abgerissene Siegel und fehlende Kapseln mindern den Wert. Wir prüfen die Herkunft, denn Diplome gehören oft zu Familienarchiven, die als Ganzes erhalten bleiben sollen.
Woran man es erkennt
- Adelsdiplome und Wappenbriefe
- Libell in Samteinband
- Gemalte Wappen
- Siegelkapseln an Seidenschnüren
- Herrscherunterschriften
Adels- und Wappenbriefe verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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