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Historische Objektive

Fotografische Objektive aus Messing und Metall, vom Petzval-Porträtobjektiv bis zu Leica- und Zeiss-Optiken des 20. Jahrhunderts.

Joseph Petzval berechnete 1840 in Wien ein Porträtobjektiv, das etwa zwanzigmal lichtstärker war als die damals üblichen Linsen; Voigtländer baute es in großer Zahl. Spätere Meilensteine sind das Dagor von C. P. Goerz aus dem Jahr 1892, das Tessar von Zeiss aus dem Jahr 1902 und das Heliar von Voigtländer. Heinrich Kühn, der bedeutendste österreichische Piktorialist, entwickelte mit Rodenstock das Imagon für weich zeichnende Bilder. Im 20. Jahrhundert folgten die Wechselobjektive von Leitz, Zeiss und Schneider, deren Seriennummern Herkunft und Baujahr verraten.

Den Wert bestimmen Typ, Hersteller, Lichtstärke, Seriennummer und Zustand von Glas und Fassung. Petzval-Objektive in Messing, frühe Dagor- und Tessar-Optiken und lichtstarke Objektive für Leica und Contax sind gesucht, auch von Filmemachern und Fotografen, die sie heute an Digitalkameras verwenden. Kratzer, Pilz, Trübung und Separation der Linsen mindern den Wert. Bitte reinigen Sie Linsen nicht mit Haushaltsmitteln. Originale Deckel, Blenden und Köcher gehören dazu.

Woran man es erkennt

  • Petzval-Objektive von Voigtländer
  • Goerz Dagor
  • Zeiss Tessar
  • Imagon nach Heinrich Kühn
  • Leica- und Contax-Objektive
  • Messingobjektive mit Einsteckblenden

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.