Grammophone, Radios, Kameras & Technik
Schellackplatten
Schallplatten aus Schellack für 78 Umdrehungen, von den ersten einseitigen Aufnahmen um 1900 bis zum Ende der Produktion um 1960.
Schellackplatten bestehen aus einer Mischung von Schellack, Gesteinsmehl und Ruß und laufen mit etwa 78 Umdrehungen pro Minute. Bis um 1905 wurden sie meist einseitig bespielt, danach beidseitig. Gramophone Company, Deutsche Grammophon, Odeon, Columbia, Homocord und zahlreiche kleinere Firmen nahmen in Wien Opernsänger der Hofoper wie Leo Slezak und Maria Jeritza, Wienerlieder, Schrammelmusik, Operetten, Tanzmusik und ab den 1920er-Jahren Jazz auf. Die Etiketten verraten Firma, Matrizennummer und oft das Aufnahmejahr. Mit der Langspielplatte aus Vinyl endete die Schellackzeit um 1960.
Den Wert bestimmen Interpret, Repertoire, Erstauflage, Etikett und Erhaltung. Frühe Aufnahmen berühmter Sänger, seltene Jazzplatten, Wienerlieder kleiner Firmen und Platten mit ungewöhnlichen Etiketten sind gesucht. Brüche, Risse und stark abgespielte Rillen mindern den Wert erheblich. Originale Hüllen mit Firmenaufdruck und Alben mit Katalognummern sind ein Plus. Bitte stapeln Sie Schellackplatten nicht liegend übereinander, sondern stellen Sie sie aufrecht in ihre Hüllen.
Woran man es erkennt
- Opernaufnahmen der Wiener Hofoper
- Wienerlied und Schrammelmusik
- Jazz- und Tanzmusikplatten
- Einseitige Platten vor 1905
- Originalhüllen mit Firmenaufdruck
- Plattenalben
Hersteller
Schellackplatten verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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