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Schreibmaschinen

Typenhebel-, Typenkorb- und Zeigerschreibmaschinen vom späten 19. bis ins späte 20. Jahrhundert.

Der Tiroler Zimmermann Peter Mitterhofer baute in den 1860er-Jahren Schreibmaschinen aus Holz und zeigte sie in Wien Kaiser Franz Joseph. Den Durchbruch brachte 1873 die amerikanische Sholes & Glidden, gebaut von Remington, später setzten sich Typenhebelmaschinen mit sichtbarer Schrift wie die Underwood No. 5 durch. In Deutschland produzierten Adler, Olympia, Continental und Mercedes Büromaschinen, die Schweizer Firma Paillard die Hermes Baby von 1935 für die Reise. Zeigerschreibmaschinen wie die Mignon von AEG und Typenradmaschinen wie die Blickensderfer waren preiswertere Alternativen.

Den Wert bestimmen Hersteller, Modell, Alter, Seltenheit und Zustand. Frühe Maschinen vor 1900, ungewöhnliche Konstruktionen, Zeigermaschinen und Maschinen mit fremdsprachigen Tastaturen sind gesucht; gewöhnliche Büromaschinen der Nachkriegszeit sind häufig. Rost, fehlende Typen, verhärtete Walzen und gebrochene Tasten mindern den Wert. Originalkoffer, Farbbänder in Blechdosen und Anleitungen ergänzen die Maschine. Die Seriennummer am Rahmen verrät das Baujahr. Auch Zubehör und Händlerprospekte nehmen wir, weil sie Modell und Baujahr belegen.

Woran man es erkennt

  • Schreibmaschinen vor 1900
  • Underwood No. 5 und Remington
  • Hermes Baby
  • AEG Mignon
  • Blickensderfer-Typenradmaschinen
  • Farbbanddosen und Koffer

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.