Grammophone, Radios, Kameras & Technik
Trichtergrammophone
Grammophone mit Federwerk, Schalldose und außen liegendem Trichter aus Blech oder Holz, gebaut zwischen etwa 1898 und 1915.
Emile Berliner ließ 1887 das Grammophon patentieren, das im Unterschied zu Edisons Walzenphonograph flache Schallplatten abspielte. 1898 gründeten seine Brüder in Hannover die Deutsche Grammophon, ein Jahr später entstand in London die Gramophone Company, deren Marke His Master's Voice mit dem lauschenden Hund Nipper weltberühmt wurde. Trichtergrammophone bestehen aus einem Holzgehäuse mit Federwerk und Kurbel, einem Tonarm mit Schalldose und einem Trichter aus lackiertem Blech, Messing oder Holz, oft in Blütenform. Ab etwa 1910 verdrängten Schrankgrammophone mit eingebautem Trichter diese Bauform.
Den Wert bestimmen Hersteller, Modell, Originalität von Trichter, Schalldose und Tonarm sowie die Funktion des Federwerks. Grammophone mit Holztrichter und frühe Modelle mit Herstellerplakette sind besonders gesucht. Viele Messingtrichtergrammophone sind moderne Nachbauten aus Indien mit leichtem Blech, grob gegossenen Teilen und schwachem Federwerk; ihr Wert ist gering. Gerissene Membranen und gebrochene Federn lassen sich ersetzen. Bitte überdrehen Sie das Federwerk nicht und lassen Sie Nadeln nicht in der Schalldose stecken.
Woran man es erkennt
- Grammophone mit Holztrichter
- Blütentrichter aus lackiertem Blech
- HMV- und Deutsche-Grammophon-Modelle
- Originale Schalldosen
- Frühe Berliner-Grammophone
- Nadeldosen und Zubehör
Hersteller
Trichtergrammophone verkaufen: in allen 23 Bezirken
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