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Historismus im 3. Bezirk, 1030 Wien

Historismus auf der Landstraße: das Heeresgeschichtliche Museum

Theophil Hansen und Ludwig Förster bauten 1850–1856 im Arsenal das Heeresgeschichtliche Museum – ein Hauptwerk des romantischen Historismus auf der Landstraße.

Nach der Revolution von 1848 ließ der Staat auf der Landstraße das Arsenal als befestigten Kasernen- und Rüstungskomplex errichten (1849–1856). Sein Museumsbau von Theophil Hansen und Ludwig Förster verbindet byzantinische, maurische und gotische Motive zu romantischem Historismus, im Inneren folgen Feldherrenhalle und Ruhmeshalle. Heute zeigt das Heeresgeschichtliche Museum Waffen, Uniformen, Orden und Gemälde vom 16. bis ins 20. Jahrhundert. Offiziers- und Beamtenhaushalte rund um Arsenal und Kasernen haben Teile dieser Welt in ihren Wohnungen bewahrt.

Aus solchen Haushalten kommen Orden, Ehrenzeichen, Uniformteile, Säbel und Degen, Militärfotografien und Erinnerungsstücke, daneben Möbel und Kunsthandwerk des Historismus. Blankwaffen übernehmen wir direkt, Schusswaffen vermitteln wir an befugte Waffenhändler. Bei Orden prüfen wir Material, Herstellerpunze, Band und Verleihungsdokumente, denn Nachfertigungen sind häufig. Schreibtische, Bücherkästen und Sitzgarnituren in Neorenaissance aus dieser Zeit bestimmen wir über Konstruktion und Furnier.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.