Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Schmuck & Juwelen im 21. Bezirk, 1210 Wien

Gold- und Trachtenschmuck verkaufen in Floridsdorf

Wer in der Lokomotivfabrik oder bei Lohner Jahrzehnte arbeitete, bekam Ehrengaben; in Truhen Stammersdorfer Winzerhäuser liegt ländlicher Schmuck.

Floridsdorf ist Industriebezirk und Weinort zugleich. Rund um Am Spitz und in den Gemeindebauten wie Karl-Seitz-Hof und Schlingerhof wohnen Familien, deren Väter und Großväter in Lokomotivfabrik oder Lohner-Werken arbeiteten; aus ihren Haushalten kommen Ehrengaben mit Widmung, Goldketten und Ringe. In Stammersdorf und Strebersdorf können Winzerhäuser mit Presshaus und Keller Trachtenschmuck, Silberketten und Miederhaken bewahren. Die Kleingärten am Bisamberg bringen Uhren und Ringe aus der Erbschaft zum Vorschein.

Propst Floridus Leeb vom Stift Klosterneuburg ist Namenspatron des Ortes, der 1786 auf Stiftsgründen entstand; mit der Nordbahn ab 1837 kam die Industrie. Die Lokomotivfabrik bestand bis 1969; Lohner ging später in anderen Firmen auf. Langjährige Mitarbeiter erhielten zum Jubiläum Uhren, Ringe und Anstecknadeln, mitunter mit eingravierter Widmung. Pfarrkirche und Kellergasse von Stammersdorf erinnern an das Winzerdorf, das erst 1938 zu Wien kam.

Ehrengaben mit Gravur bewerten wir als Erinnerungsstück und nach Material; die Gravur mindert den Goldwert nicht. Trachtenschmuck aus Silber zeigt oft keine Punze, wir prüfen ihn mit Säure. In den Winzerhäusern sehen wir auch Truhen im Presshaus durch. Für die Großfeldsiedlung reicht die Stiegennummer. Den Ankauf von Gold und Silber rechnen wir zum Tageswert.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Jubiläumsgaben und Ehrennadeln mit Firmenzeichen – Belegschaften der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke.
  • Trachtenschmuck, Silberketten und Miederhaken – Winzerhäuser in Stammersdorf und Strebersdorf.
  • Goldketten und Ringe – Gemeindebauten wie Karl-Seitz-Hof und Schlingerhof.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

14

Manufakturen & Marken

29

Epochen & Stile

13

Materialien, Techniken & Punzen

56

Fragen zu Schmuck & Juwelen

Kaufen Sie Modeschmuck?

Signierter Modeschmuck von Chanel, Dior, Trifari, Miriam Haskell oder Gablonzer Bijouterie hat einen Sammlermarkt. Unsignierte Massenware hat meist geringen Wert, kann aber im Konvolut mitgenommen werden.

Können Sie Schmuck aus einer Verlassenschaft vor Ort bewerten?

Ja. Wir kommen in alle 23 Bezirke, sichten den gesamten Bestand und trennen Schmuck mit Objektwert von Materialgold. Sie erhalten eine Aufstellung je Position.

Woran erkenne ich, ob ein altes Schmuckstück mehr wert ist als sein Gold?

Hinweise sind Signaturen, Punzen eines bekannten Juweliers, ein Originaletui, Handarbeit an Fassungen und Gravur sowie ein klarer Stil des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts. Senden Sie uns Fotos von Vorder- und Rückseite; wir sagen Ihnen, welche Stücke als Schmuck und welche als Altgold zählen.

Brauche ich für Diamanten ein Zertifikat?

Nein. Wir prüfen Steine bei der Besichtigung mit Lupe und Messgerät. Ein vorhandener Laborbericht von GIA, HRD oder IGI erleichtert die Einstufung größerer Steine.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.