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Schmuck & Juwelen

Diademe, Haarkämme und Aigretten

Kopfschmuck vom Diamantdiadem über Haarsterne bis zum Zierkamm.

Diademe und Tiaren gehörten zur Ballgarderobe des Adels und des Großbürgertums, im Wien der Ringstraßenzeit etwa zum Opernball. Viele lassen sich zerlegen, ihre Einzelteile als Broschen tragen, der Rahmen ist abnehmbar. Bekannt sind die Diamantsterne, die A. E. Köchert für Kaiserin Elisabeth fertigte und die sie im Haar trug. Aigretten hielten Federn am Kopf, Haarkämme aus Horn, Schildpatt oder Zelluloid trugen oft Bekrönungen aus Silber, Gold oder Strass, im Jugendstil auch aus geschnitztem Horn mit Email.

Diademe mit Diamanten werden nach Steinen, Fassung und Herkunft bewertet; ein belegter Bezug zu einer Familie oder einem Juwelier hebt den Wert. Bei Haarkämmen unterscheiden wir Horn und Zelluloid von Schildpatt, das unter Artenschutz steht und nur mit Nachweis angekauft wird. Zelluloid erkennt man an gleichmäßiger Struktur und Formnähten, Horn an faseriger Maserung. Fehlende Steine und gelockerte Montierungen sind bei Kopfschmuck häufig.

Woran man es erkennt

  • Diademe und Tiaren, oft zerlegbar
  • Haarsterne und Aigretten
  • Haarkämme aus Horn und Zelluloid
  • Schildpatt nur mit Artenschutznachweis
  • Jugendstilkämme mit Email

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.