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Schmuck & Juwelen

Broschen und Anstecknadeln

Broschen, Hutnadeln und Revers-Anstecker vom Biedermeier bis in die 1970er-Jahre.

Kaum ein Schmuckstück zeigt die Stilgeschichte so deutlich wie die Brosche. Das Biedermeier kannte Broschen in Cannetille, der Historismus Medaillonbroschen mit Email und Perlen, der Jugendstil Libellen und Frauenköpfe, das Art déco Linienbroschen aus Platin, die 1940er-Jahre Schleifen aus Rotgold, die Nachkriegszeit Tiere und Blüten mit Brillanten. Dazu kommen Hutnadeln mit Ziersteinen, Jabot-Nadeln, Krawattenschieber und Anstecknadeln mit Vereins- oder Firmenzeichen, oft aus 585er Gold und mit dem Namen der Wiener Graveuranstalt auf der Rückseite.

Die Nadelkonstruktion hilft bei der Datierung: Lange, über den Rand ragende Nadeln und einfache C-Haken weisen auf das 19. Jahrhundert, Sicherheitsverschlüsse mit drehbarer Sperre auf das 20. Jahrhundert. Viele Broschen wurden später umgebaut, zu Anhängern umgearbeitet oder mit neuer Nadel versehen; das notieren wir in der Bewertung. Broschen mit fehlenden Steinen oder verbogener Nadel nehmen wir ebenfalls. Der Materialwert bildet bei Goldbroschen die Untergrenze.

Woran man es erkennt

  • Broschen aller Stilepochen
  • Hut- und Jabot-Nadeln
  • C-Haken und Sicherheitsverschluss
  • Umgearbeitete Broschen und Anhänger
  • Vereins- und Firmenanstecker aus Gold

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.