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Antiquitäten Wien

Schmuck & Juwelen

Jugendstilschmuck

Schmuck um 1900 mit Email, Halbedelsteinen und Formen aus Pflanzen- und Tierwelt.

Um 1900 trat der Entwurf vor den Materialwert. Pariser Juweliere wie René Lalique und Georges Fouquet, für den Alfons Mucha Schmuck entwarf, verbanden Gold mit Email, Horn, Glas und Opal zu Libellen, Orchideen und Frauenköpfen. In Pforzheim fertigte Theodor Fahrner Silberschmuck nach Entwürfen von Joseph Maria Olbrich und anderen Künstlern der Darmstädter Kolonie. In Wien stellte die Firma von Georg Adam Scheid Broschen, Anhänger und Gürtelschließen mit Email und Halbedelsteinen her.

Charakteristisch sind Fensteremail ohne Rückwand, das sogenannte Plique-à-jour, Chrysopras, Mondstein, Perlmutt und Opal, dazu geschwungene Linien und florale Ornamente. Für die Bewertung zählen Signatur, Zustand des Emails und Qualität der Ausführung. Abplatzungen und Haarrisse im Email sind kaum zu reparieren und mindern den Wert deutlich. Nachgüsse und spätere Nachahmungen erkennen wir an groben Gussspuren, flachem Relief und fehlender Punze. Gürtelschließen sind ein eigenes Sammelgebiet dieser Jahre.

Woran man es erkennt

  • Fensteremail und Plique-à-jour
  • Chrysopras, Mondstein, Opal, Perlmutt
  • Broschen, Anhänger, Gürtelschließen
  • Signaturen Fahrner, Scheid, Lalique
  • Prüfung des Emails auf Abplatzungen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.