Trauer- und Haarschmuck
Schwarzer Trauerschmuck aus Gagat und Email, Haararbeiten und Eisenschmuck des 19. Jahrhunderts.
Im 19. Jahrhundert folgte die Trauer festen Regeln, und mit ihr der Schmuck. Gagat, eine fossile Kohle, die vor allem bei Whitby in England abgebaut wurde, lieferte tiefschwarze, leichte Broschen und Ketten; als günstiger Ersatz dienten schwarzes Glas und Vulkanit. Goldbroschen mit schwarzem Email, Perlen als Symbol der Tränen und Glasfenster mit eingelegter Haarlocke erinnerten an Verstorbene. Aus geflochtenem Menschenhaar entstanden Uhrketten, Armbänder und Ohrgehänge, gefasst mit Goldbeschlägen, oft mit eingraviertem Namen und Sterbedatum.
Eisenschmuck aus Preußen, sogenannter Berliner Eisenguss, wurde ab 1813 populär, als Bürger ihren Goldschmuck für die Befreiungskriege spendeten und Eisenschmuck mit der Inschrift „Gold gab ich für Eisen“ erhielten. Solche Stücke sind zerbrechlich und gesucht. Für die Bewertung unterscheiden wir Gagat von Glas: Gagat ist leicht, fühlt sich warm an und hinterlässt einen braunen Strich, Glas ist kalt und schwer. Haararbeiten werden nach Feinheit und Goldbeschlägen beurteilt.
Woran man es erkennt
- Gagat und schwarzes Glas
- Goldbroschen mit schwarzem Email
- Haarlocken unter Glas
- Geflochtene Haarketten und Armbänder
- Berliner Eisenguss
Trauer- und Haarschmuck verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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