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Grafik, Zeichnungen & Aquarelle im 21. Bezirk, 1210 Wien

Grafik verkaufen in Floridsdorf – Nitsch, Hutter und Kellergassen

1938 wurde Hermann Nitsch in Floridsdorf geboren, seit 1959 ziert Wolfgang Hutters Mosaik „Abend“ einen Gemeindebau: zwei Wege zur Druckgrafik jenseits der Donau.

Floridsdorf mischt Winzerhäuser in Strebersdorf und Stammersdorf mit Gemeindebauten jeder Epoche, Reihenhäusern, dem Gründerzeitkern um Am Spitz und Kleingärten, die am Bisamberg und entlang der Alten Donau immer öfter das ganze Jahr bewohnt werden. In Facharbeiterfamilien der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke liegen technische Zeichnungen und Werksdrucke neben Kunstdrucken. In Winzerhäusern hängen Ansichten der Kellergasse und des Bisambergs, in Großfeldsiedlung und Karl-Seitz-Hof Farbradierungen und Plakate.

Hermann Nitsch, Maler und Aktionskünstler, schuf neben Schüttbildern ein umfangreiches druckgrafisches Werk aus Radierungen und Siebdrucken, oft in Mappen mit eigener Nummerierung. Wolfgang Hutter, Vertreter der Wiener Phantasten, schuf das Mosaik für den Dag-Hammarskjöld-Hof; der Hutterplatz erinnert seit 2016 an ihn. Hubert Gessner plante 1926–1931 den Karl-Seitz-Hof. In Jedlesee erinnert die Beethoven-Gedenkstätte an den Komponisten, dessen Bildnisse als Lithografien und Stiche verbreitet sind; im Mautner-Schlössl zeigt das Bezirksmuseum Ortsgeschichte.

Bei Nitsch und Hutter fotografieren Sie bitte Signatur, Nummerierung und, falls vorhanden, den Prägestempel des Druckers. Presshäuser und Weinkeller in Stammersdorf sind für Papier zu feucht; bringen Sie Mappen vorab ins Haus. In Kleingartenhäusern am Bisamberg sichten wir auch Hütten und Schuppen. In der Großfeldsiedlung finden wir Sie über Stiege und Türnummer. Bezahlt wird bar oder durch Überweisung.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Druckgrafik von Hermann Nitsch – 1938 in Floridsdorf geboren.
  • Radierungen und Lithografien von Wolfgang Hutter – Mosaik am Dag-Hammarskjöld-Hof, Hutterplatz seit 2016.
  • Technische Zeichnungen und Werksdrucke – Lokomotivfabrik Floridsdorf und Lohner-Werke.
  • Ansichten von Kellergasse, Bisamberg und Donau – Motive aus Stammersdorf und Strebersdorf.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

513

Manufakturen & Marken

8

Epochen & Stile

73

Materialien, Techniken & Punzen

28

Fragen zu Grafik, Zeichnungen & Aquarelle

Was bedeuten „e. a.“ oder „h. c.“ neben der Nummer?

„E. a.“ steht für épreuve d'artiste, ein Künstlerexemplar außerhalb der nummerierten Auflage, „h. c.“ für hors commerce, nicht für den Handel bestimmt. Solche Exemplare werden in der Regel ähnlich bewertet wie nummerierte Blätter.

Soll ich die Grafik aus dem Rahmen nehmen?

Für Fotos ist ein Blatt ohne Glas ideal, nehmen Sie es aber nur heraus, wenn das ohne Kraftaufwand gelingt. Klebebänder und Passepartouts sollten Sie nicht lösen. Bei der Besichtigung werden Rahmen fachgerecht geöffnet.

Sind Kupferstiche aus alten Büchern wertvoll?

Einzelne Tafeln aus Büchern, etwa Ansichten, Karten oder botanische Darstellungen, haben einen eigenen Markt, wenn sie gut erhalten und alt koloriert sind. Vollständige Bücher sind jedoch meist mehr wert als herausgelöste Tafeln.

Was ist ein Wasserzeichen und warum ist es wichtig?

Ein Wasserzeichen ist ein Zeichen im Papier, das im Gegenlicht sichtbar wird. Es verrät Papiermühle und Zeitraum und hilft, Abzüge zu datieren und Fälschungen zu erkennen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.