Material: Email, Steine & Schmuck
Haarschmuck
Schmuck aus geflochtenem Menschenhaar, im Biedermeier und im 19. Jahrhundert als Erinnerungs- und Trauerschmuck verbreitet.
Haarschmuck verarbeitet Menschenhaar zu Uhrketten, Armbändern, Broschen, Ringen und Anhängern. Im Biedermeier und im gesamten 19. Jahrhundert war er als Freundschafts-, Erinnerungs- und Trauerschmuck verbreitet: Haar eines Verstorbenen, eines Kindes oder eines Verlobten wurde von Haarflechterinnen zu feinen Röhren und Mustern geflochten. Medaillons zeigen hinter Glas eingelegte Locken oder aus Haar gelegte Bilder wie Trauerweiden und Urnen. Werkstätten in Wien und anderen Städten boten die Arbeiten an.
Geflochtenes Haar zeigt unter der Lupe einzelne Haare in regelmäßigen Mustern, oft um einen Kern gewunden. Die Beschläge bestehen aus Gold, vergoldetem Metall oder Tombak, häufig mit gravierten Namen, Daten und Initialen. Glaskästchen in Broschen können Haarbilder oder Locken enthalten. Echte Haare verbrennen mit typischem Geruch, eine solche Prüfung ist aber selten nötig. Synthetische Imitationen wirken gleichmäßig glänzend und starr. Feuchtigkeit und Motten können das Geflecht beschädigen.
Haarschmuck hat einen eigenen Sammlerkreis; gut erhaltene Uhrketten mit Goldbeschlägen und Medaillons mit Inschrift sind gesucht. Der Wert hängt von Beschlägen, Feinheit und Erhaltung ab. Gerissene oder ausgefranste Geflechte mindern den Wert. Gravierte Daten helfen bei der Datierung, Familiennamen erzählen private Geschichte.
So prüfen Sie es
- geflochtene Haare in regelmäßigen Mustern
- Beschläge aus Gold oder Tombak
- gravierte Namen und Daten
- Haarbilder hinter Glas
- Trauermotive wie Weiden und Urnen
Haarschmuck verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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