Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Schmuck & Juwelen im 11. Bezirk, 1110 Wien

Trauerschmuck und Goldschmuck verkaufen in Simmering

Rund um den Zentralfriedhof lebten Steinmetze, Gärtner und Bestatter. Trauer- und Haarschmuck des 19. Jahrhunderts ist in Simmering deshalb kein Zufallsfund.

Die alten Dorfhäuser an der Simmeringer Hauptstraße, die Gemeindebauten im Norden und die Einfamilienhäuser in Kaiserebersdorf und Albern werden oft von Familien bewohnt, die seit Generationen mit Friedhofsgewerbe, Gaswerk oder Waggonbau verbunden sind. In ihren Schatullen liegen Trauerbroschen aus schwarzem Glas oder Gagat, Medaillons mit eingeflochtenem Haar, Ringe mit Inschriften. Daneben gibt es Goldschmuck der Nachkriegszeit, Kommunionketten, Jubiläumsgeschenke der Werke und Taschenuhren mit Kette.

Seit der Eröffnung des Zentralfriedhofs 1874 siedelten sich an der Simmeringer Hauptstraße Steinmetze, Bildhauer, Friedhofsgärtnereien und Bestattungsbetriebe an. Trauerkultur prägte den Alltag, und Erinnerungsschmuck mit Haar, Initialen und Datum war bis um 1900 verbreitet. Die Kuppelkirche Max Hegeles in der Mitte des Friedhofs zeigt mit Mosaiken und Glasfenstern den späten Jugendstil. Das Bestattungsmuseum am Zentralfriedhof erklärt Bräuche, zu denen dieser Schmuck gehörte.

Haarschmuck bitte nicht reinigen, das Geflecht ist empfindlich und lässt sich nicht ersetzen. Trauerschmuck aus Glas sieht aus wie Gagat, wiegt aber mehr und fühlt sich kälter an; das prüfen wir vor Ort. In Einfamilienhäusern sehen wir uns auch Nachtkästchen und Kommoden an, wo Schmuck oft verstreut liegt. Gold und Silber wiegen wir auf geeichter Waage.

Was in Simmering häufig auftaucht

  • Trauerbroschen aus Gagat und schwarzem Glas – Bestattungs- und Friedhofskultur des Bezirks.
  • Haarschmuck und Erinnerungsmedaillons – Erinnerungsbrauch des 19. Jahrhunderts.
  • Goldschmuck, Kommunionketten und Jubiläumsgeschenke – Familien aus Gaswerk, Waggonbau und Friedhofsgewerbe.

Mit Bezug zu Simmering

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 11. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 11. Bezirk.

Künstler

14

Manufakturen & Marken

29

Epochen & Stile

13

Materialien, Techniken & Punzen

56

Fragen zu Schmuck & Juwelen

Kaufen Sie Modeschmuck?

Signierter Modeschmuck von Chanel, Dior, Trifari, Miriam Haskell oder Gablonzer Bijouterie hat einen Sammlermarkt. Unsignierte Massenware hat meist geringen Wert, kann aber im Konvolut mitgenommen werden.

Können Sie Schmuck aus einer Verlassenschaft vor Ort bewerten?

Ja. Wir kommen in alle 23 Bezirke, sichten den gesamten Bestand und trennen Schmuck mit Objektwert von Materialgold. Sie erhalten eine Aufstellung je Position.

Woran erkenne ich, ob ein altes Schmuckstück mehr wert ist als sein Gold?

Hinweise sind Signaturen, Punzen eines bekannten Juweliers, ein Originaletui, Handarbeit an Fassungen und Gravur sowie ein klarer Stil des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts. Senden Sie uns Fotos von Vorder- und Rückseite; wir sagen Ihnen, welche Stücke als Schmuck und welche als Altgold zählen.

Brauche ich für Diamanten ein Zertifikat?

Nein. Wir prüfen Steine bei der Besichtigung mit Lupe und Messgerät. Ein vorhandener Laborbericht von GIA, HRD oder IGI erleichtert die Einstufung größerer Steine.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.