Ohrgehänge und Ohrclips
Ohrschmuck in Form von Gehängen, Steckern, Schrauben und Clips aus zwei Jahrhunderten.
Am Ohrschmuck lässt sich die Mode genau ablesen. Lange Ohrgehänge mit Granat, Halbperlen oder Email gehören ins Biedermeier und in den Historismus, Girandolen mit drei hängenden Tropfen in die Zeit davor. Um 1900 kamen Ohrschrauben auf, die das Ohrloch überflüssig machten, ab den 1930er-Jahren Ohrclips mit federndem Bügel. Kleine Brillantstecker und Perlenstecker prägten die Nachkriegszeit. Kreolen, Hängeohrringe mit Farbsteinen und Ohrclips im Stil der 1950er-Jahre sind häufige Funde in Wiener Nachlässen.
Ohrschmuck wird als Paar bewertet; einzelne Ohrringe zählen meist nur nach Material, außer sie sind besonders alt oder mit wertvollen Steinen besetzt. Die Mechanik verrät die Entstehungszeit, wurde aber oft verändert, etwa wenn Clips zu Steckern umgebaut wurden. Bei der Besichtigung prüfen wir Steine, Fassungen und Punzen, die meist klein am Bügel oder Stift sitzen. Silberne Ohrmuttern an Goldsteckern sind üblich und werden abgezogen.
Woran man es erkennt
- Ohrgehänge und Girandolen
- Ohrschrauben um 1900
- Ohrclips ab den 1930er-Jahren
- Brillant- und Perlenstecker
- Bewertung als Paar
Ohrgehänge und Ohrclips verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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