Lose Taschenuhrwerke
Werke ohne Gehäuse, Rohwerke und einzelne Kloben aus Werkstätten und Sammlungen.
Werke ohne Gehäuse entstehen, wenn Goldgehäuse in Notzeiten, etwa nach den Weltkriegen, eingeschmolzen wurden; die Werke blieben übrig und liegen oft jahrzehntelang in Schubladen. Dazu kommen Rohwerke aus Uhrmacherwerkstätten, Ersatzwerke und Lehrwerke aus Uhrmacherschulen. Bei Spindeluhren wurden im 19. Jahrhundert die durchbrochenen Unruhkloben gesammelt und zu Ketten und Broschen verarbeitet, sogenannter Klobenschmuck. Solche Kloben finden sich heute einzeln und in Sammlungen, gravierte Exemplare mit Masken und Rankenwerk sind bei Sammlern beliebt.
Lose Werke sind für Sammler interessant, die Werktechnik dokumentieren, und für Uhrmacher, die Ersatzteile suchen. Den Wert bestimmen Hersteller, Qualität, Vollständigkeit und Zustand. Werke von Patek Philippe, Vacheron Constantin oder A. Lange & Söhne werden auch ohne Gehäuse gesucht, ebenso Werke mit Komplikationen. Bei der Besichtigung prüfen wir, ob Zifferblatt und Zeiger vorhanden sind und ob die Unruh intakt ist. Einfache Serienwerke bewerten wir im Konvolut.
Woran man es erkennt
- Werke aus eingeschmolzenen Goldgehäusen
- Rohwerke und Lehrwerke
- Unruhkloben und Klobenschmuck
- Werke bekannter Manufakturen
- Konvolutbewertung einfacher Werke
Lose Taschenuhrwerke verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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