Nachts legte man die Taschenuhr nicht einfach ab, sondern hängte sie in einen Uhrständer, der sie in eine kleine Tischuhr verwandelte. Im Biedermeier entstanden Ständer aus Holz in Form von Portalen, Tempeln und Säulen, oft mit Ebonisierung, Einlagen und vergoldeten Beschlägen. Im Historismus kamen Ständer aus Bronze, Messing und Zinkguss mit Figuren hinzu, aus Porzellan mit Blumendekor oder aus Holz geschnitzt in Form von Bären, Hunden oder Gämsen, wie sie in alpinen Schnitzwerkstätten gefertigt wurden.
Uhrständer sind ein kleines, aber gut verfolgtes Sammelgebiet. Entscheidend sind Material, Qualität der Ausführung, Stil und Zustand. Biedermeierständer mit feinem Furnier und originalem Haken sowie figürliche Bronzeständer sind gesucht. Fehlende Haken, gebrochene Säulen und abgeriebene Vergoldungen mindern den Wert. Uhrenkästchen und Etuis mit Fächern für mehrere Taschenuhren, wie sie Sammler und Uhrmacher nutzten, nehmen wir ebenfalls an, auch leer und ohne Uhren.
Woran man es erkennt
- Biedermeier-Ständer in Portalform
- Bronze- und Messingständer
- Geschnitzte Ständer aus dem Alpenraum
- Porzellanständer
- Uhrenkästchen mit Fächern
Uhrständer und Taschenuhrhalter verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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