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Taschenuhren

Chronographen-Taschenuhren

Taschenuhren mit Stoppfunktion, Minutenzähler und teils Schleppzeiger.

Ab dem späten 19. Jahrhundert verbreiteten sich Taschenuhren mit Chronographenfunktion. Ein Drücker in der Krone oder daneben startet, stoppt und nullt einen großen Sekundenzeiger aus der Mitte, ein Hilfszifferblatt zählt die Minuten. Der Schleppzeiger-Chronograph, französisch Rattrapante, hat zwei übereinanderliegende Sekundenzeiger, von denen einer angehalten werden kann, um Zwischenzeiten zu messen. Skalen für Tachymeter, Pulsometer oder Telemeter auf dem Zifferblatt zeigen, wofür die Uhr gedacht war: Geschwindigkeit auf der Rennbahn, Puls am Krankenbett oder Entfernung eines Geschützes.

Bewertet werden Hersteller, Werkqualität, Gehäuse und Funktion. Einfache Chronographen mit Schweizer Serienwerk und Silbergehäuse sind verbreitet, Schleppzeiger-Chronographen und Kombinationen mit Repetition oder Kalender deutlich seltener. Wir untersuchen Start, Stopp und Nullstellung sowie den Eingriff des Schleppzeigers. Emailzifferblätter mit mehreren Skalen sind empfindlich; Haarrisse und Abplatzungen werden in der Bewertung berücksichtigt. Säulenradsteuerungen sprechen für aufwendige Werke, Kulissensteuerungen für einfachere Serienkaliber; beide Bauarten erkennt man unter dem Staubdeckel.

Woran man es erkennt

  • Zentraler Stoppsekundenzeiger
  • Minutenzähler
  • Schleppzeiger-Chronographen
  • Tachymeter-, Pulsometer- und Telemeterskalen
  • Säulenradsteuerung als Qualitätsmerkmal

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.