Silberne Gebrauchstaschenuhren
Alltagstaschenuhren mit Silbergehäuse aus Schweizer, deutscher und österreichischer Fertigung.
Die silberne Taschenuhr war im 19. und frühen 20. Jahrhundert die Uhr des Bürgers, Handwerkers und Beamten. Ihre Gehäuse bestehen meist aus 800er oder 900er Silber, innen gestempelt mit Feingehalt und Amtspunze; österreichische Gehäuse tragen den Dianakopf, deutsche Halbmond und Reichskrone, Schweizer Gehäuse eigene Kontrollzeichen. Die Werke stammen überwiegend aus Schweizer Serienfertigung, viele mit Zylinder- oder Ankerhemmung und Emailzifferblatt mit arabischen oder römischen Ziffern. Rückdeckel tragen oft Gravuren, Ornamente oder Niello.
Der Wert setzt sich aus dem Silbergehalt und dem Interesse an Werk und Gehäuse zusammen. Einfache Uhren werden überwiegend nach Silbergewicht bewertet, feine Gravuren, Nielloarbeiten, Signaturen und besondere Werke heben sie darüber. Die Punzen erlauben eine Datierung, weil sich die österreichischen Amtszeichen im Lauf der Zeit änderten. Wir prüfen außerdem, ob das Gehäuse tatsächlich aus Silber besteht, denn versilberte Nickel- und Alpaccagehäuse sind häufig und ähneln Silber stark.
Woran man es erkennt
- Gehäuse aus 800er und 900er Silber
- Dianakopf, Halbmond und Reichskrone
- Emailzifferblätter
- Gravierte und niellierte Deckel
- Abgrenzung zu Alpacca und Nickel
Silberne Gebrauchstaschenuhren verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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