Savonnetten mit Sprungdeckel
Taschenuhren mit Deckel über dem Zifferblatt, der auf Druck der Krone aufspringt.
Die Savonnette, im Englischen Hunter genannt, schützt das Glas mit einem Deckel, der auf Druck der Krone aufspringt. Der Name kommt vom französischen Wort für Seifendose. Bei der Halbsavonnette hat der Deckel ein kleines rundes Fenster, durch das die Zeiger sichtbar bleiben, oft mit einem emaillierten Stundenring. Deckel boten Platz für Monogramme, Wappen und Widmungen. Weil das Scharnier bei neun Uhr liegt, steht die Krone bei drei Uhr, und die kleine Sekunde sitzt im rechten Winkel zur Krone bei sechs Uhr.
Savonnetten sind in Gold und Silber verbreitet und waren als Geschenk besonders beliebt. Ausschlaggebend sind Werk, Hersteller, Gehäusematerial und Zustand des Gehäuses. Ausgeleierte Scharniere, schwache Sprungfedern und Dellen im Deckel sind häufig. Ein Deckel, der nicht mehr schließt, mindert den Wert, lässt sich aber reparieren. Gravuren werden nicht abgezogen; aufwendige Wappengravuren und Emailmonogramme können Sammler sogar anziehen. Goldsavonnetten mit Repetition oder Chronograph gehören zu den gesuchtesten Taschenuhren.
Woran man es erkennt
- Sprungdeckel über dem Zifferblatt
- Halbsavonnetten mit Sichtfenster
- Krone bei drei Uhr
- Wappen- und Monogrammgravuren
- Prüfung von Scharnier und Sprungfeder
Savonnetten mit Sprungdeckel verkaufen: in allen 23 Bezirken
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