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Grafik, Zeichnungen & Aquarelle

Kolorierte Wiener Ansichten des 18. Jahrhunderts

Handkolorierte Kupferstiche der Residenzstadt von Carl Schütz, Johann Ziegler und Laurenz Janscha.

Ab 1779 gab der Wiener Verlag Artaria eine Folge kolorierter Ansichten der Residenzstadt heraus, gezeichnet und gestochen vor allem von Carl Schütz und Johann Ziegler. Die Blätter zeigen Plätze, Kirchen, Palais, Vorstädte und Gärten mit belebter Staffage aus Kutschen, Händlern und Spaziergängern und wurden von Hand mit Aquarellfarben koloriert. Laurenz Janscha zeichnete Vorlagen für weitere Ansichtenfolgen des Verlags. Die Wiener Folge wurde über Jahrzehnte nachgedruckt und neu koloriert, was die Bestimmung einzelner Abzüge zu einer Frage von Papier, Druck und Farbe macht.

Gesucht sind Abzüge mit zeitgenössischem Kolorit, kräftigem Druck und breitem Rand; spätere Nachdrucke und Neukolorierungen sind häufig und weniger wert. Das Kolorit des 18. Jahrhunderts wirkt zarter und ist auf das Papier abgestimmt, spätere Kolorierungen sind oft greller. Bildunterschriften in Deutsch und Französisch, Verlagsangaben und Nummern helfen bei der Bestimmung. Lichtschäden lassen die Aquarellfarben verblassen. Für Wien-Sammler zählen auch die dargestellten Orte, etwa verschwundene Stadttore und Basteien.

Woran man es erkennt

  • Zeitgenössisches Kolorit
  • Breiter Rand
  • Zweisprachige Bildunterschriften
  • Spätere Nachdrucke
  • Verschwundene Orte

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.