Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Rotes Wien im 21. Bezirk, 1210 Wien

Karl-Seitz-Hof: Rotes Wien in Floridsdorf

Hubert Gessners Karl-Seitz-Hof (1926–1931) steht für das Rote Wien jenseits der Donau, wo Gemeindebau und Industriebelegschaften eng zusammengehörten.

Hubert Gessner plante den Karl-Seitz-Hof 1926–1931; der Name erinnert an Karl Seitz, ab 1923 Bürgermeister. Im Februar 1934 wurde hier gekämpft. An Prager Straße und Brünner Straße folgen weitere Höfe, darunter der Schlingerhof von Hans Glaser und Karl Scheffel (1925/26) und der Paul-Speiser-Hof (1929–1932) mit Ladenzeilen und Gemeinschaftseinrichtungen. Sie entstanden in einem Industriebezirk: Viele Floridsdorfer Familien waren über Generationen mit der Lokomotivfabrik und den Lohner-Werken verbunden.

Aus Floridsdorfer Haushalten kommen Belegschaftsfotos, Firmenschriften und Jubiläumsuhren aus den Industriebetrieben, dazu Drucksachen und Abzeichen der Arbeiterbewegung. Für Ehrengaben, Medaillen und Uhren aus Gold oder Silber gilt der Tageswert des Edelmetalls zuzüglich eines etwaigen Sammlerwerts; den Ankauf deckt unser Punzierungsschein nach § 17 Punzierungsgesetz. Dokumente zu den Februarkämpfen 1934 – Fotos, Flugblätter, Briefe – sind zeitgeschichtliche Quellen, die wir einzeln prüfen. Typenschilder und Werksfotos der Lokomotivfabrik bilden ein eigenes Sammelgebiet.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.