Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
Expressionistische Holzschnitte
Holz- und Linolschnitte der Brücke-Künstler, von Käthe Kollwitz, Frans Masereel und ihrem Umkreis.
Die Künstler der Brücke machten den Holzschnitt zum Leitmedium des Expressionismus. Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff schnitten flächige, kantige Figuren und Landschaften, oft selbst gedruckt und in kleinen Auflagen, Emil Nolde und Max Pechstein ergänzten mit Radierungen und Lithografien. Käthe Kollwitz schuf mit dem Zyklus „Krieg“ Anfang der 1920er-Jahre eindringliche Holzschnitte, der Belgier Frans Masereel erzählte in Bilderromanen ohne Worte. Viele Blätter erschienen in Zeitschriften wie Der Sturm und Die Aktion.
Handabzüge der Künstler sind gesucht, spätere Drucke in Zeitschriften und Büchern haben eigenen, geringeren Wert. Bleistiftsignatur, Papier und Druckvermerke unterscheiden die Fassungen; die Werkverzeichnisse von Annemarie und Wolf-Dieter Dube für Kirchner und Heckel helfen beim Abgleich. Kollwitz-Blätter existieren in vielen Auflagen und Nachdrucken. Lichtschäden, Randrisse und Stockflecken sind häufig. Viele Blätter wurden 1937 aus deutschen Museen entfernt, ihre Herkunft ist daher zu prüfen.
Woran man es erkennt
- Handabzüge der Künstler
- Werkverzeichnisse Dube
- Zeitschriftendrucke
- Provenienz nach 1937
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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