Manufaktur: Porzellan
Lladró
Tavernes Blanques bei Valencia, seit 1953
Spanische Porzellanfirma der Brüder Lladró, 1953 bei Valencia gegründet; Figuren in Pastelltönen mit glänzender oder matter Glasur.
Die Brüder Juan, José und Vicente Lladró begannen 1953 in Almàssera bei Valencia mit dem Bemalen und Brennen von Keramik in einem Ofen im Elternhaus. Ab 1958 verlegten sie die Produktion in eine Fabrik in Tavernes Blanques, die sie zur Porzellanstadt ausbauten. In den 1970er- und 1980er-Jahren eroberten die Figuren einen weltweiten Markt. 1968 entstand die Zweitmarke Nao. Das Unternehmen wurde 2017 an einen Investor verkauft.
Lladró-Figuren zeigen junge Frauen, Kinder, Tänzerinnen, Paare, Tiere und literarische Gestalten wie Don Quijote, häufig mit schlanken, gelängten Proportionen und blassen Gesichtern. Die Glasur ist entweder glänzend in Pastellblau, Grau und Ocker oder matt in der Biskuitoptik. Aufwendige Gruppen mit Blumen, Kutschen und Schiffen erschienen als limitierte Auflagen. Nao bietet einfacher ausgeführte Figuren in ähnlichem Stil. Eine eigene Werkstatt modelliert jede Figur aus mehreren Einzelteilen.
Frühe Figuren tragen eingeprägte Marken, spätere eine blau gedruckte Marke mit dem Schriftzug „Lladró“ und einer stilisierten Glockenblume, ergänzt um Modellnummer, Initialen der Maler und bei limitierten Stücken eine Nummer. Nao-Figuren tragen eine eigene Marke. Nachahmungen aus Asien und Spanien zeigen gröbere Ausformung und abweichende Farben. Abgebrochene Blüten und Finger sind häufig und werden geklebt. Originalkartons und Zertifikate erleichtern den Verkauf.
Entwerfer & Personen
- Juan Lladró
- José Lladró
- Vicente Lladró
Lladró verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Sparten
Ebenfalls: Porzellan
- Arzbergseit 1887
- Bing & Grøndahl1853–1987, danach Teil von Royal Copenhagen
- Capodimonte1743–1759, Nachfolge 1771–1806
- Carl Thieme Potschappelseit 1872
- Elbogenseit 1815
- EPIAG1918/1920–1945
- Ernst Wahlissum 1863–1920er-Jahre
- Frankenthal1755–1800
- Fraureuth1866–1926
- Fürstenbergseit 1747
- Ginoriseit 1737
- Goebelseit 1871
- Haas & Czjzek19. Jahrhundert bis 1945, Marke später wieder aufgenommen
- Havilandseit 1842
- Herendseit 1826
- Gebrüder Heubachseit 1840 (Firmenname), bis Mitte 20. Jahrhundert
- Höchst1746–1796, Neugründung 1946
- Hutschenreutherseit 1814
- Josef Böck19. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert
- Klösterleseit 1794
- KPM Berlinseit 1763
- Lilien Porzellan20. Jahrhundert
- Ludwigsburg1758–1824, Neugründung 1948
- Meissenseit 1710
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular