Platinschmuck und Platinbruch
Ringe, Fassungen und Schmuckteile aus Platin, häufig mit Diamantbesatz.
Platin setzte sich in der Schmuckherstellung um 1900 durch und prägte vor allem die Zeit des Art déco, als Diamanten in filigranen Platinfassungen mit feiner Millegriffes-Kante gefasst wurden. Das Metall ist schwerer als Gold, läuft nicht an und behält seine grauweiße Farbe auch nach Jahrzehnten. Punzen lauten 950, 900, PT oder PLAT; ältere Stücke tragen manchmal keine Zahl. Häufig sind Ringe, deren Schiene aus Gold und deren Fassungskopf aus Platin besteht, weil Platin die Steine sicherer hält.
Platin wird nach eigenem Tageskurs bewertet, der sich vom Goldkurs unabhängig bewegt. Weißgold sieht ähnlich aus, ist aber leichter und meist rhodiniert; an abgetragenen Stellen schimmert es gelblich. Ringe und Broschen aus der Zwischenkriegszeit mit Altschliff-Diamanten haben als Schmuck oft mehr Wert als ihr Metall und kommen dann in die Sparte Schmuck. Lose Platinteile, leere Fassungen, Drähte und Platinbruch bewerten wir nach Gewicht und geprüftem Gehalt.
Woran man es erkennt
- Punzen 950, 900, PT, PLAT
- Ringe mit Platinkopf und Goldschiene
- Art-déco-Fassungen mit Diamanten
- Eigener Tageskurs für Platin
- Abgrenzung zu rhodiniertem Weißgold
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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