Altgoldschmuck
Getragener Goldschmuck ohne besonderen Objektwert, bewertet nach Feingehalt und Gewicht.
Unter Altgold fällt Schmuck, der nicht mehr getragen wird und keinen Sammlerwert über das Material hinaus besitzt: schlichte Ringe, Ketten aus dem Juweliergeschäft der Nachkriegszeit, Anhänger, Armreifen, Ohrstecker, Kreuze und Medaillons. In Wiener Haushalten findet sich vor allem 585er Gold, das seit den 1950er-Jahren im österreichischen Handel überwiegt, daneben 750er Gold und ältere Stücke mit 333 Tausendsteln aus Deutschland. Jede Legierung wird für sich gewogen, denn ein Gramm 750er Gold enthält doppelt so viel Feingold wie ein Gramm 375er Gold.
Den Ausschlag gibt die Punze. Fehlt sie, folgt die Strichprobe auf dem Probierstein. Steine werden vorab beurteilt: Brillanten und Farbsteine mit Eigenwert kommen gesondert in die Rechnung, Glas, Zirkonia und synthetische Steine werden vom Gewicht abgezogen. Bevor ein Stück endgültig als Altgold gilt, prüfen wir Stil, Herstellerzeichen, Verarbeitung und Etui. Auch unscheinbare Ringe stammen mitunter aus dem Biedermeier oder dem Art déco und gehören dann zum Schmuck, nicht in den Schmelztiegel.
Woran man es erkennt
- Häufigste Feingehalte: 585, 750, 333, 375
- Getrennte Wägung je Legierung
- Steine werden vorab separat beurteilt
- Prüfung auf Objektwert vor der Einstufung als Altgold
- Auch Einzelstücke und Kleinstmengen
Altgoldschmuck verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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